Ein Projekt mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Berlin und Brandenburg (unterschiedliche Literaturgenres).

Die Arena, die Bühne, der Ring – alles Schauplätze, wo die Agierenden sich einer Öffentlichkeit stellen, ihrem Publikum. Mit dem Projekt "Literatinnen und Literaten in den Ring!" haben wir uns die Sache der Kunst – speziell der literarischen – auf die Fahne geschrieben. Das Projekt zielt vor allem auf Berliner und Brandenburger Autor*innen unterschiedlicher Genres, die bereits veröffentlicht haben. Der Kulturring bietet ihnen die Gelegenheit verstärkt an die Öffentlichkeit zu treten, die "Ringzeit" zu nutzen, um die öffentliche Auseinandersetzung mit Person und Werk zu vertiefen.

Die Podcast Interview- und Lesungsreihe "Frisch Getönt" will als Teil dieses Projekts neben den klassischen Bildungsinteressierten ein breiteres Publikum ansprechen durch die Vielgestaltigkeit kulturell und gesellschaftlich relevanter Themen. Die Hintergrundinformationen im Podcast und/oder auf den Onlineseiten des Projekts, evt. ergänzt durch eine Kurzlesung, rücken Literatur als bewusstseinsgestaltende Kraft in den Fokus. Ring frei!

"In den Ring" treten, verstärkt ab 01/2025, auch Teilnehmende der Live-Lesereihe "Baumissimo!": Hinweise auf Interviews und Podcastlesungen ("Frisch getönt") sowie Textbeiträge erscheinen künftig hier. Ebenso die "Buchbetrachtungen kurz gefasst", von Martina Pfeiffer.

Martina Pfeiffer: "Kulturjournalismus, den ich meine: Wofür steht er? Was bewegt er?"

Lesungen live, Interviews oder Podcast Programm

2026 (Baumissimo-Livelesungen und Weiteres)

Februar: Wen die Frage nach dem Verhältnis von wahr und wirklich in der Literatur ins (leidenschaftliche) Grübeln bringt, für den dürften Phantastische Erzählungen eine Goldgrube sein. Anna Seghers, am 19. November 1900 als Netti Reiling in Mainz geboren, am 01. Juni 1983 in Ost-Berlin gestorben,  hat bemerkenswerte phantastische Erzählungen geschrieben. Ihre fiktiven Welten wenden sich gegen den Hoheitsanspruch des Allgemeingültigen. Sie bergen eine Sprengkraft, welche sich gegen die Enge von Reglementierungen richtet. Ihre inneren Bilder bezeugen den Triumph der künstlerischen Freiheit und der Einbildungskraft, die zu Neuinterpretation und Gestaltung des Gegebenen aufruft. Martina Pfeiffer besuchte die ehemalige Wohnung von Anna Seghers in Adlershof, das heutige Anna-Seghers-Museum, und führte ein Interview mit der Anna-Seghers-Gesellschaft: "Träume, wild und zart - Anna Seghers oder die Unerlässlichkeit des Phantastischen".

Februar: „Von den Rändern her: Inoues Blick auf den Menschen am Saum der Gesellschaft“ Buchbetrachtung von Martina Pfeiffer.  Im frühem Prosawerk „Der Fälscher“ des japanischen Autors Inoue Yasushi (1907-1991) beansprucht die Thematik der existentiellen Randständigkeit das narrative Interesse. Ohne Larmoyanz erzählt Inoue auch in den drei weiteren im gleichnamigen Band versammelten Geschichten („Schilf“, „Der Vulkan“, „Die Singdrossel“) von Sonderlingen und Grenzgängern. Der Autor, der sein Universitätsstudium mit einer Arbeit über Paul Valérys „Poésie pure“ abschloss, vermag äußerst genau zu beobachten und lässt zugleich Unbestimmtheitsspielräume offen, ohne sich allerdings in sterile Hermetik zu verlieren. Das Ergebnis ist eine wohlziselierte, gelenkige Prosa, in deren symbolischer Aussagekraft sich präzise Beschreibung und vage Bedeutung berühren. Dies gilt im Besonderen für die in der Konstruktion wohl anspruchsvollste, die titelgebende Erzählung, die sich als Künstlernovelle unter umgekehrten Vorzeichen lesen lässt

10. März: Baumissimo-Livelesung im Kulturhaus Baumschulenweg, um 19.30 Uhr. Im Nebel ist der Titel der 2024 erschienenen Novelle von Tobias Schwartz, in der er eine dystopische Endzeitstimmung evoziert (Buchvorstellung: M. Pfeiffer und Podcastlesung). Der in Osnabrück geborene Autor lebt seit 1997 in Berlin. Als Dramatiker hat er mit der Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz, mit dem Theater unterm Dach und mit dem Gorki-Theater zusammengearbeitet. Im Interview spricht er über seine Theaterarbeit und die vorangegangenen Romane, über sein Interesse für die legendäre Bloomsbury-Group und die Schriftstellerinnen Aphra Behn und Shelagh Delaney.
„Nach »Nordwestwärts«, »Vogelpark« und »Landkrank« legt Schwartz 2025 mit dem Roman „Die Gehörnten“ nun den vierten und letzten Teil seines Zyklus über den vielgestaltigen Mikrokosmos Emlichheim an der deutsch-niederländischen Grenze vor. Hieraus wird er am Baumissimo-Abend lesen. »Eine Art literarische Sinfonie« (Hagen Gersie, »taz«, über den Emlichheim-Zyklus)

März: Buchbetrachtung Martina Pfeiffer „Anhaltspunkte für Verdachtsmomente“ Pascal Mercier, Der Fluss der Zeit.  Mercier zeigt in seinen fünf Erzählbeiträgen psychologisches Raffinement inmitten eines spannungsmeisterlichen dramaturgischen Aufbaus, indem er Elemente der Kriminalliteratur verwendet. Gleichwohl zielt er auf die in der Schwebe gehaltene Unendlichkeit von Deutungen und auf die Unmöglichkeit objektiver Wahrheitserkenntnis.  Was wir herauszufinden glauben, was wir „herauslesen“, sagt mehr über uns als über das Geschriebene. Im Kopf der Rezipienten vollzieht sich die Fortschreibung des Textes. Tendieren wir dazu den Anhaltspunkten zu glauben, die für einen ungeheuerlichen Verdacht sprechen? Oder vertrauen wir den Indizien, welche die harmlosere Variante zu belegen scheinen? Anders gewendet: Wie beurteile ich Menschen? Wie schnell lasse ich mich beeinflussen, sie zu verurteilen? Oder: Wie schnell lasse ich mich dazu verleiten, ihnen zu glauben und die Warnsignale zu beschwichtigen? Was halte ich als aufmerksamer Leser für möglich? Wenn man im Text nach Argumenten für die eine oder auch die andere Deutung sucht, ist es letztendlich die Frage „Was für ein Mensch bin ich?“, die Mercier in der Verlängerung des Textes im Bewusstsein seiner Leserschaft aufwirft.
Unumstößliche Tatsachen scheint es in diesen Geschichten nicht zu geben, vielmehr nur Anhaltspunkte für konträre Interpretationen. Als Konsequenz etwas ebenso Subtiles wie Atemberaubendes: Das Sich-Selbst-auf-die-Spur-Kommen, das Ausloten der eigenen Person, die Witterung für das eigene Ich aufzunehmen durch die implizite Aufforderung: „Nosce te ipsum“. 

März: „‘Trio mit Tiger‘: ein spannungsreiches Beziehungsdesign. Marianne Ludes liest aus ihrem Roman über Max und Mathilde Beckmann.“ Die Protagonisten des Debütromans von Marianne Ludes haben Wurzeln in der wirklichen Welt. Max und Mathilde („Quappie“) Beckmann wählten seit der Propagandaausstellung „Entartete Kunst“ in München das Exil in Amsterdam. Doch auch hier können sie sich nicht sicher fühlen. Die Nationalsozialisten marschieren ein, das alltägliche Leben und das Arbeiten als Künstlerpaar - riskant. Doch da gibt es einen Dritten im Bunde, den Freund Erhard Göpel…. Wenig bekannt war bislang Mathilde Beckmann. Marianne Ludes macht sie in „Trio mit Tiger“ zu ihrer Ich-Erzählerin. Die Autorin arbeitete sich in die unveröffentlichten Tagebücher von „Quappie“ Beckmann ein. Wer diesen Roman zur Hand nimmt, für den stellen sich Fragen wie: Drehte sich in dieser Beziehung alles um seine Kunst? Hat Beckmann seine Frau als gleichberechtigte Partnerin angesehen und behandelt? Wieviel Anteil hatte sie an seinem Erfolg? Gab es Reibungsflächen in der Ehe? Was schweißte die beiden zusammen? Und was genau hat es mit dem „Tiger“ auf sich?
Im Roman aufgegriffene faktische Ereignisse im Leben des Künstlerpaares und Ludes‘ Freude an der literarischen Ausgestaltung haben sich in diesem Künstlerroman aufs Glücklichste vereint. 

14. April: Baumissimo-Livelesung im Kulturhaus Baumschulenweg, um 19.30 Uhr. Katharina Zeilinger und Galeide Heß. Der erste Satz markiert einen Aufbruch ins Ungewisse.  Er will diejenigen, die es aufgeschlagen haben, zum Pakt mit diesem Buch verleiten. „Ich hole nur meinen Mann ab.“ Und schon ist aus dem Nichts ein Etwas hervorgetreten, das gar nicht so eindeutig-harmlos ist, wie es zunächst daherkommt. Erwartungen, gegen den Strich gebürstet. Ein Satz, der ungeahnte Folgen zeitigt, nachzulesen in den von Zeilinger/Heß gesammelten Texten.

12. Mai: Baumissimo-Livelesung im Kulturhaus Baumschulenweg, um 19.30 Uhr. Björn Kuhligk Seit seiner Geburt 1975 in Berlin lebend, hat er jede Menge an der Stadt mit dem Bären im Wappen auszusetzen: Björn Kuhligk. "Ich mag diese Stadt, sonst würde ich hier nicht wohnen. Und doch frage ich mich mehrmals in der Woche, warum ich mir diese Stadt antue, meinem Körper, meinem Seelenheil", liest man in seiner 2024 erschienenen "Berlin-Beschimpfung" – eine mit keckem Mundwerk vorgetragene Erklärung zum Thema, stilistisch von der rhetorischen Breitseite bis zur wohlziselierten Ironie reichend. Buchvorstellung: Martina Pfeiffer.  Der Autor liest in unserem Podcastbereich die ersten Seiten des Bandes, der – vielleicht – als  verkappte Liebeserklärung an diese Stadt und ihre Bewohner gelesen werden kann. Vor der Berlin-Beschimpfung und dem Fotobuch Schönefeld (2024) erschienen u.a. das Langgedicht An einem Morgen im März, und der Essay Grenze, das Erinnerungsbuch "Überall Nachbarn – Wie ich auf dem Mauerweg das alte West-Berlin umrundete" und der Roman "Der Landvermesser". Björn Kuhligk wurde für sein Schreiben mehrfach ausgezeichnet, u.a mit dem Arno-Reinfrank-Literaturpreis und dem Horst-Bingel-Preis für Literatur. Er leitete Schreibwerkstätten u. a. am Literaturhaus Frankfurt und am Haus für Poesie und unterrichtete am Deutschen  Literaturinstitut.

Mai: Harz-Check mit Befund. 200 Jahre nach Heinrich Heine nimmt sich auch Steffen Kopetzky diese Mittelgebirgsregion vor (Podcastlesung). Vor 200 Jahren bricht Heinrich Heine zu seiner Harzreise auf. Von Göttingen aus geht es 1824 zu Fuß über Northeim, Osterode, Clausthal und Goslar zum Brocken und ins Ilsetal. 1826 erscheint die „Harzreise“ als erster Teil der mehrbändigen „Reisebilder“. Heines Harzreise wirkt stilbildend. Poetische Naturbetrachtung und realistische Beschreibungen wechseln sich ab mit zeitkritischer Prosa, satirisch bis bissig. Heine initiiert damit Reiseliteratur als „Vehikel für Ideenschmuggel“ - Tarnstrategien, mit denen er der preußischen Zensur zu entschlüpfen sucht. 
2026 durchstreift Autor Steffen Kopetzky den Harz. Wo ihn - ganz woanders als vermutet - Leerstand und Verfall befremden; wo der gepflegte Zustand der Gebäude und Parks ihn angenehm überrascht und wo er eine offenkundig europafeindliche Haltung konstatieren muss, ist in Kopetzkys Deutschlanderkundung auf 238 Seiten nachzulesen.

Mai/Juni: 1789: Die Französische Revolution im Erleben eines Bauernmädchens. Lesung aus Nanon (Roman) zum 150. Todestag von George Sand (Podcastlesung). Sprecherin: Elisabeth Edl. 
Sich ein Bild von ihr zu machen – das wird nicht genügen. Sie ist die begehrenswerte Schönheit mit dem elfenbeinfarbenen Teint und der blumenverzierten Haarpracht. Zum anderen ist sie die Männerverstörende mit dem irritierenden Pseudonym,  die - wenn ihr danach war - wenig feminin in Gehrock und Hosen auftritt, und passend zum maskulinen Look genüsslich Zigarren raucht, sich zu Voltaire bekennend als ihrem geistigen Ziehvater. George Sand missachtet die Konventionen des damals Schicklichen. Ihre Vorstellungen von freier Liebe lebt sie in amourösen Eskapaden und auch längeren Beziehungen mit ihren Geliebten aus – eine maßgebliche Inspirationsquelle. George Sand und Frédéric Chopin waren neun Jahre ein Paar. Über die Reise, die sie 1838 mit ihm unternimmt, erscheinen ihre Aufzeichnungen „Ein Winter auf Mallorca“.
Sand ist 1841 Mitbegründerin der Zeitschrift Revue indépendante, die im Kontext des Frühsozialismus bedeutsam ist. Der Einsatz für die untere soziale Schicht ging bei ihr untrennbar mit dem Kampf für die Rechte der Frau einher. Ihre politische Überzeugung drückt sie auch in ihrem schriftstellerischen Opus aus. Zahlreiche Romane bringt sie zu Papier, darunter Indiana (1832), Lélia (1833) und Consuelo (1842/43). Die erfolgreiche Autorin besticht in Teilen ihres Werks durch psychologischen Scharfblick und detaillierte Milieuschilderungen. Beachtlich: George Sand konnte vom Ertrag ihrer Feder leben!
Im Roman „Nanon“ (1872 erschienen) ist es ein14-jähriges Bauernmädchen, Analphabetin und mit dem Status einer Leibeigenen, das Weltgeschichte miterlebt. Als späterhin gebildete und selbstbewusste Frau blickt Nanon zurück auf die Geist und Gesellschaft umwälzenden Geschehnisse der Französischen Revolution und deren Auswirkungen auf das einfache Volk: Geschichtsschreibung von unten. 

09. Juni: Baumissimo-Livelesung im Kulturhaus Baumschulenweg, um 19.30 Uhr mit Frank Hahn: Baumweise Stimmen. Der Titel passt motivisch  hervorragend zur Kulturring-Lesereihe „Baumissimo!“ im Kulturhaus Baumschulenweg!
Gibt es ein Erinnerungsvermögen des Körpers an vergessen Geglaubtes, das wir einmal gelesen haben, aber bewusst nicht mehr abrufen können? Diese Frage beschäftigt Frank Hahn in Baumweise Stimmen. Keine graue Theorie. In seinem Streifzug durch Berliner Hinterhöfe widmet sich der Autor der geheimen Verbindung zwischen Buchstaben und Bäumen, den Gemeinsamkeiten von Lesen und Waldspaziergängen. Und die Stimme,  mit der wir sprechen, als gehöre sie uns allein. Sind es nicht vielmehr etliche Stimmen? Die erinnerten und vermeintlich vergessenen, untereinander verzweigten Stimmen aller Beteiligten im Leben eines Menschen? Der Autor rührt mit seinen Fragen an die ewigen Rätsel des Menschseins.
Frank Hahn ist Autor und Gestalttherapeut in freier Praxis.  2013 erschien von ihm "Der Sprache vertrauen - Annäherungen an das Sprachdenken Franz Rosenzweigs".  2022 wurde sein Debütroman Brennendes Treibeis im Verlag PalmArtPress veröffentlicht. Dort ist 2025 auch sein zweiter Roman Baumweise Stimmen erschienen. Seit 18 Jahren leitet Hahn den Kulturverein Spree-Athen e.V., der Vorträge und Gesprächsrunden zu philosophischen und literarischen Themen anbietet.  

08. September: Baumissimo-Livelesung im Kulturhaus Baumschulenweg, um 19.30 Uhr mit Claudia Clarin: „Eigentlich bin ich eine brave Frau“. Für ihre Lesung hat Claudia Clarin Texte ausgewählt, die eigene Erfahrungen und Beobachtungen teils mit feiner Ironie versehen, teils stark überzeichnen. Darin geht es um Begrenzungen aller Art in Form von gesellschaftlichen Erwartungen, kulturellen Prägungen und selbstverständlich auch um die Beschränkungen, welche im Individuum selbst wurzeln. Mit der Selbstoffenbarung: „Eigentlich bin ich eine brave Frau“ tritt Claudia Clarin eine ganze Reihe von Fragen los: Mit welchen Hintergedanken ist die Setzung von Grenzen verbunden? Worin zeigt sich die Wirkung von Begrenzungen? Haben wir unseren Frieden mit ihnen geschlossen? Wenn wir sie überschreiten, tun wir das mit voller Absicht oder unbewusst? Haben wir die Begrenzungen oder ihre Überschreitung zum Bestandteil unseres Selbstbildes werden lassen? Das Ganze in der Frage gipfelnd: Wieviel Bravsein ist erstrebenswert oder ist es nichts als Ballast, den es abzuwerfen gilt? Clarin scheint mit einem Detektor für die Absurditäten des Alltags unterwegs zu sein und nichts bereitet ihr mehr Vergnügen, als das Erzählen mit kabarettistischer Zuspitzung zu verknüpfen.

„Baumissimo“ am 10. November um 19.30 Uhr mit Michael Bittner! Im Podcastbereich des Kulturrings liest der in Berlin lebende freie Autor satirische Geschichten aus seinem 2025 erschienenen Buch „Deutsche im Wind“. Bittner, 1980 in Görlitz geboren, studierte  Germanistik und Philosophie an der TU Dresden. Promotion zum Dr. phil. Der politische Kolumnist und Satiriker  schreibt u.a. für die taz, Jungle World, Merian, MDR Kultur, Süddeutsche Zeitung, Junge Welt, Analyse & Kritik, The Guardian, konkret und ND. Seine satirischen, kritischen und politischen Texte präsentiert er z.B. auf den Lesebühnen Prunk&Prosa in Berlin, Sax Royal in Dresden. Gemeinsam mit Leif Greinus gründete er im Jahr 2007 Literatur Jetzt, das jährliche Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden. Weiteres zu Michael Bittner auf den Projektseiten. 2013 erschien eine Auswahl seiner Satiren und Kolumnen unter dem Titel Wir trainieren für den Kapitalismus im Verlag edition AZUR. 2016 veröffentlichte er im selben Verlag seinen Erzählband Das Lachen im Hals, 2017 eine neue Sammlung von satirischen Texten unter dem Titel Der Bürger macht sich Sorgen. 2024 brachte er als Co-Herausgeber die literarische Anthologie Sind Antisemitisten anwesend? Satiren, Geschichten und Cartoons gegen Judenhass im Satyr Verlag heraus. 

Im Jahresverlauf flexibel eingeplant:

  • Interview mit Marianne Ludes zu  ihrem Roman „Trio mit Tiger“ über Max und Mathilde „Quappie“ Beckmann, das Literaturfestival Potsdam und die Zukunft des Lesens
  • Wo der Name wohnt“ (Roman): Interview mit Autorin Ricarda Messner

Weitere Details folgen

Zusätzliche TeilnehmerInnen werden im Jahresverlauf noch rekrutiert.

Kontakt: martina.pfeiffer@kulturring.berlin

Die LiteratInnen: Ab 2025 auch ein Format für Autorenlesungen

Im Podcastbereich lesen Autorinnen und Autoren* aus dem Projekt "Literatinnen und Literaten in den Ring!" künftig auch aus ihren eigenen Werken oder Texte der Weltliteratur. Erleben Sie das geschriebene Wort authentisch vorgetragen. Wer zuhört, ist dabei!
* und weitere Kulturschaffende