Mit dem "Haus für Poesie" www.haus-fuer-poesie.org kooperiert der Kulturring in Berlin bereits über lange Jahre, u.a.  im Bereich der Bundesfreiwilligen. Im Frühjahr 2022 wurde eine  ertragreiche inhaltliche Zusammenarbeit mit den jährlichen Lyrikwerkstätten der "young and open poems" initiiert. Vier junge Lyriker*innen hatten sich nach der Kontaktaufnahme im Januar 2022 bereit erklärt, jeweils ein Gedicht einzusprechen. Der Kulturring hat ihren Gedichtvortrag im Mai 2022 in seinem Podcastbereich veröffentlicht, ergänzt durch ein Interview in kultur.txt Mai/Juni 2022. Das Ergebnis stieß im Haus für Poesie auf  große Resonanz: Es wurde aktuell eine Verlinkung mit dem Kulturring vorgenommen. Das Interview in kultur.txt und die Podcasts sind auf der Festivalseite vom Haus für Poesie hochgeladen.

Die erste Zusammenarbeit von Januar bis Mai bewerteten alle Beteiligten als lohnend und ergiebig. Daher wurde vom Haus für Poesie signalisiert, dass eine langfristige Zusammenarbeit sehr erwünscht wäre.

"Dichtkunst mal…" ist nicht unbedingt auf vier LyrikerInnen festgelegt. Es wird also statt "Dichtkunst mal Vier" in der Folge auch "Dichtkunst mal Fünf", "Dichtkunst mal Drei", "Dichtkunst im Doppel" oder "Dichtkunst Solo" heißen. In dieser Hinsicht ist das Vorhaben somit offen für Variationen und frische Impulse. Die Podcasts, ergänzt durch Interviews im Journal kultur.txt, sind ein- bis zweimal jährlich eingeplant.

Die nächsten Lyrik-Podcasts werden unter thematische Schwerpunkte gestellt. Der erste lautet "Freiheit". Erscheinungstermin der Podcasts und Interviews: November 2022.

Es folgen  "Umwelt" (Mai 2023) und "Poetry Slam" (November 2023), sowie weitere Schwerpunktthemen in lockerer Folge: "Individualität", "Konflikt und Konfrontation", "Wendepunkte", "Identität", "Vielfalt", "Gedichte in der digitalen Welt", "Erinnerungskultur", "Geschichte",  "Empathie", "Wut", "Angst und Mut", "Liebe", "Gedichte und Malerei", "Gedichte und Musik".

Die Podcast-Gedichtlesungen wollen in Verbindung mit den Hintergrundinformationen der Interviews dazu beitragen, dass auch Zeitgenossen an dieser Kunstform Gefallen finden, die sich bislang weniger mit Reim, Vers und freien Rhythmen anfreunden konnten.

www.kulturring.berlin/podcasts