Begegnungen Wort-Wörtlich
Ein Projekt mit zugezogenen Kultur- und Kunstschaffenden aller Sparten aus dem In- und Ausland

Jedes Jahr wird der Öffentlichkeit die Statistik Zugezogener in Berlin vorgelegt. Was diese Menschen aus dem In- und Ausland zu sagen, was sie der Metropole zu geben haben, darüber schweigen die Zahlen. Die Neuberlinerinnen und -berliner, die diese Stadt zu ihrer Wahlheimat gemacht haben, vor Kurzem oder vor mehreren Jahren: Das sind auch Vertreter der Berufsgruppen der Bildenden und Darstellenden Kunst, Musik, Fotografie, Literatur sowie Regisseure, KuratorInnen und Galeristen.
Mit dieser Zielgruppe will der Kulturring näher ins Gespräch kommen. Er strebt an, sie und ihre Arbeit öffentlich sichtbar zu machen. Dies hinsichtlich der unterschiedlich gelagerten Biographien, Überzeugungen und künstlerischen Leistungen. Unser Motto: Gesprächsfreude grenzenlos.
Im Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ausland – z.B. jene, die ihr Atelier in den ID-Studios Hohenschönhausen haben – fällt auf, dass manche von ihnen aufgrund von Sprachbarrieren einem Podcast-Interview eher zurückhaltend gegenüberstehen. Die Selbsteinschätzung, nicht "perfekt" Deutsch zu sprechen, gibt hierfür oftmals den Grund ab. Prinzipiell würden die Betreffenden sehr gerne ein Interview geben – in englischer Sprache. Auf Englisch geführte Interviews werden in einer übersetzten deutschen Fassung auf den Projektseiten abgedruckt erscheinen.
Programm 2026
- Interview mit Rainer Rother (ehem. Direktor der Deutschen Kinemathek, Leiter Retrospektive Berlinale) zum Billy Wilder-Jubiläum 2026
- Interview mit Axel Wieder (Director Biennale Berlin)
- Interview mit Stefanie Heckmann (Sammlungsleiterin Berlinische Galerie) zur Lovis Corinth-Ausstellung 2026
- Ein Gespräch mit Olga Ivanova und Shero Khalil, Schauspieler der Inszenierung „Der Name der Rose“ im Kriminaltheater Berlin
- Interview mit zwei Musikern der Orchesterakademie - Konzerthaus Berlin: Karla Egebjærg Wulff aus Dänemark und Giorgio Bani aus Italien
- Ekaterina Koroleva und Gita Kurdpoor: Urban Art – in einem Parkhaus im Wedding
- Interview mit Bernd Isele, Chefdramaturg des Deutschen Theaters Berlin: „Wie entsteht eine Theaterproduktion?“ (Inszenierung von „Pygmalion“ zum Thema Sprache und Klasse)
Weitere Details folgen
Zusätzliche TeilnehmerInnen werden im Jahresverlauf rekrutiert
Was die genannten Kunst- und Kulturschaffenden sowie die Terminierung betrifft, sind Änderungen vorbehalten.
Weitere Details in den Podcastbegleittexten oder auf den Projektseiten.
Kontakt: martina.pfeiffer@kulturring.berlin
Literally Spoken Encounters
Conversations with artists and cultural workers from here and abroad are a great source of joy.
Every year the public is presented with statistics about newcomers to Berlin. But we hear little to nothing about what these people have to say or have to give to our metropolis. Many of these new Berliners – those who have made this city their chosen home – are representatives of professional visual and performing arts, music, photography, literature, as well as directors, curators and gallery owners.
Kulturring wants to get closer to these groups, to understand these people better and to make their work more publicly visible, to consider their different biographies, beliefs and artistic achievements. Our motto is: ‘The pleasure of borderless conversation’.
In our work with artists from abroad - for example those who have their studio in the ID – Studios Hohenschönhausen – we’ve realised that some of these people have language barriers and hesitate doing podcast interviews. Their self-assessment, not speaking ‘perfect’ German is often the reason. However, many would be happy to give you an interview – in English. English conversations, translated into German, will appear on our project pages.
Contact: martina.pfeiffer@kulturring.berlin