Simon Menner - DIE FIRMA | Über die Bildkultur von Überwachungssystemen

bis 24. Juli 2020
Führung durch die Ausstellung mit Simon Menner (je max. 10 Teilnehmer*innen)
Sa, 11. Juli, a) 15 Uhr b) 16 Uhr c) 17 Uhr
Artist Talk mit Simon Menner, Do, 23. Juli, 19 Uhr

Überwachung scheint auf eine sonderbare Weise mit dem Visuellen verbunden zu sein. "Der Orwell’sche Große Bruder beobachtet uns." Er blickt also auf uns herab. Zugleich aber bleibt das, was er dabei sieht im Verborgenen. Wir können zwar viel über den Akt des Überwachens lesen, ...
Weiterlesen

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
+49 30 296 16 84, fotogalerie(at)kulturring.berlin
geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr

35 Jahre Fotogalerie Friedrichshain

7.8. bis 29.8.2020
Vernissage: 6.8., 19 Uhr
Laudatio: Felix Hawran

Eine Rückschau mit Blick in die Zukunft - Im August 1985 wurde die Fotogalerie am heutigen Standort Helsingforser Platz eröffnet, als erste kommunale Fotogalerie Berlins und erste Galerie für Fotografie in der DDR. Seit der Jahrtausendwende wird sie nun schon vom Kulturring in Berlin gemeinnützig weiterbetrieben und steht nach wie vor für engagierte, mutige Fotografie mit Schwerpunkt auf Mensch und Gesellschaft. Die Ausstellung zum 35-jährigen Jubiläum bricht mit der traditionellen, klassischen Hängung und dokumentiert multimedial auch Hintergründe zur Geschichte der Galerie.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
+49 30 296 16 84, fotogalerie(at)kulturring.berlin
geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr

Harri Molkenthin: Graphikschau und Malerei

bis 18.7.2020

Schwerpunkte der Ausstellung mit Werken von Harri Molkenthin sind zum einen die Druckgrafiken, die eindrucksvoll die Vielfalt an Themen und Techniken zeigen, und zum anderen großformatige Abstraktionen in leuchtenden Farben. Erinnert wird an einen Künstler, der zu Lebzeiten wenig im Mittelpunkt stand, der seinen Beitrag zum Berliner Kulturleben als Pressezeichner, Illustrator, aber auch als Zirkelleiter im künstlerischen Volksschaffen geleistet hat, z. B. im Haus der Jungen Talente (heute Podewil), im Haus des Lehrers und im damaligen Kreiskulturhaus Friedrichshain. Neben seiner „Brotarbeit“ experimentierte er vor allem in der Drucktechnik. Wenn die gezeigten Arbeiten aus den frühen Jahren oft noch recht dunkel wirken (Siebdrucke, Holzschnitte, Radierungen), kommen später farbenfrohe Landschaften, Kinderporträts, Stillleben und figürliche Darstellungen hinzu. Die kleine Schau von 27 Arbeiten bietet Einblicke in eine Hinterlassenschaft aus mehr als 60 Jahren kreativer Tätigkeit und bringt uns die Phantasie und das Harmoniebedürfnis des 2009 verstorbenen Künstlers nahe.

Studio Bildende Kunst,John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
+49 30 553 22 76, sbk(at)kulturring.berlin
geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Aquarelle und Ölbilder

17.8. bis 2.10.2020

Kursleiterin und Grafikerin Erika Krausnick hält viel vom beständigen Austausch im gemeinsamen Streben nach Perfektion, stellt sich immer neuen Herausforderungen. Das eint die Malenden der Seniorengruppe im Atelier, die sich der Öl- und Acrylmalerei verschrieben haben und die Ergebnisse ihrer Kreativität und Spontaneität in dieser Schau zeigen.

 

Bilder von Tatiana Kan

1.6. bis 1.8.2020

Kursleiterin „Zeichenen und Malen mit Kinder“

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
+49 30 553 22 76, sbk(at)kulturring.berlin
geöffnet: Mo-Fr 12 bis 18 Uhr

Menschen und Räume

Acht Künstler*innen aus Berlin

31.7. bis 28.8.2020
Vernissage: 30.7., 18 Uhr
Finissage: 27.8., 19 Uhr

Kerstin Dröse, Dagmar Engelmann, Sarah Gibson, René Hansen, Stella Kalafti, Johanna Kantimm, Anke Maaßen und Martina Sobota gehören zu einer offenen Künstlergruppe und präsentieren Druckgrafiken, Bleistift- und Tuschzeichnungen sowie Acrylmalereien. Sie stellen Räume als Natur- und Stadtlandschaften dar und Menschen, die sich darin bewegen. Gemeinsam ist ihnen ein forschender, experimenteller Zugang zur Wirklichkeit, Motive und Formen sind vielfältig. Da wird der Raum in strengen Grenzen abgesteckt, um sich an anderer Stelle in weiten Landschaftsansichten aufzulösen. Florale Motive scheinen zu entschweben, während surreal anmutende Baumzeichnungen mit der Erde verwurzelt bleiben. Unwirklich leere Stadtansichten stehen neben Geselligkeit in Berliner Straßencafés. Manchmal ahnt man nur noch Spuren von Leben in träumerischer Landschaft. Gerahmte Frauenporträts stehen einem zärtlich mit dem Raum verschwimmenden Akt gegenüber.

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
+49 30 553 22 76, sbk(at)kulturring.berlin
geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Feryel Atek: Schlafende Erinnerung / Sleeping memory

20.6. bis 31.7.2020
Vernissage: 19.6., 18.30 Uhr
Laudatio: Dr. Suzy Royal, Kunsthistorikerin

Feryel Atek zeigt großformatige Malerei und Zeichnungen. In deren Mittelpunkt steht der Mensch in seiner tragischen Existenz. Das Thema der Künstlerin ist die Einsamkeit, wobei gelegentlich der Schimmer von Hoffnung durchdringt. Die Kunsthistorikerin Dr. Suzy Royal sagt: „Atek vergleicht ihre Maltechnik mit einem Wachtraum und erlebt sie als selbst herbeigeführte Trance.“ Zwei Galerieräume sind großformatigen Gemälden gewidmet. Stilistisch können sie als frei figurativ/surrealistisch beschrieben werden. Sie sind gestisch kühn und in leuchtenden, satten Farben gemalt. Ein Raum ist kleineren, intimeren Zeichnungen gewidmet, die meist mit schwarzer Tinte auf Japanpapier gezeichnet sind und nur gelegentlich Farbelemente enthalten. Diese Werke laden den Betrachter ein, ihre komplizierten Details aus nächster Nähe zu studieren. Feryel Atek wuchs in Paris auf, lebt und arbeitet seit sieben Jahren in Berlin, einer Stadt, in der sie wegen der hier gelebten Freiheit und der Inspiration, die sie nach wie vor findet, gezogen ist.

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12, 10317 Berlin
+49 30 51656005
geöffnet: Di-Fr 12 bis 16 Uhr, Do bis 18 Uhr

Hellersdorf

bis 28.8.2020

Die Künstlerin Armgard Röhl zeichnet ein äußerst vielfältiges Schaffen aus. In dieser Gemeinschaftsausstellung des Kulturrings mit der WG Wuhletal sind Landschaften, Menschen und Stadtansichten zu sehen, dargestellt in verschiedenen Techniken. Mit ihrer Ausstellung zeigt die Mahlsdorfer Künstlerin zugleich ihre Verbundenheit zu ihrem Heimatbezirk.

MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG, Maxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin
+49 30 22 35 61 27, maxie-treff(at)kulturring.berlin

Kunst: offen!

bis 14.9.2020

Bilder und Skulpturen der Künstlerin Jacqueline ­Gossow und Skulpturen aus dem Tagesbeschäftigungsbereich des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks in der Erich-Kurz-Straße in Lichtenberg waren als Auftakt zum Tag der Offenen Galerien in Marzahn-Hellersdorf im Juni im Tschechow-Theater zu sehen und bleiben für alle offen bis Sepember.

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin
+49 30 93 66 10 78

Aquarelle, Ölbilder & Pastelle

24.8. bis 16.10.2020
Vernissage: 20.8., 19 Uhr

Im Jahr 1920 in Breslau geboren, studierte Sibylle ­Boden früh an der Textil- und Modeschule Berlin, dann Malerei, Illustration und Kunst in Berlin, Wien und Paris. Ab 1949 arbeitete sie als Kostümbildnerin mit den Regisseuren Wolfgang Staudte, Slatan Dudow und Gustav von Wangenheim. 1956 entwickelte sie das Konzept der nach ihr benannten Zeitschrift SIBYLLE als Blick auf die Mode der Welt. Es folgten große Ausstattungsfilme (u.a. „Wolf unter Wölfen“ 1963, „Kleiner Mann was nun“ 1967, „Abschied vom Frieden“ 1979), in denen sie Darsteller wie Manfred Krug, Angelica Domröse oder Inge Keller einkleidete. Ihr Leben lang malte Sibylle Gerstner Aquarelle, Ölbilder und Pastelle, die sowohl Freude am Leben und dessen Schönheit widerspiegeln, als auch das Erschrecken über menschliche Abgründe und Gewalt in Natur und Gesellschaft. Sehnsuchtsmotive südlicher Landschaften reizten sie, die Faszination dortiger Farben und des besonderen Lichts. Sibylle Boden-Gerstner verstarb im Dezember 2016 mit 96 Jahren.

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin
+49 30 67 89 61 91, bohnsdorf(at)kulturring.berlin
Mo-Do 12 bis 18 Uhr

Liebe, Tod und Teufel

24.8. bis 30.9.2020
Vernissage: 21.8., 19 Uhr

„Liebe, Tod und Teufel“, Lebensprämissen für Jens ­Zimmermann? Die Grenzen zwischen Leben und Kunst scheinen bei ihm eher fließend zu sein. Er ist einer, der es vorzieht, in Abgeschiedenheit zu arbeiten, zu ver-arbeiten. Sein Blick auf die Welt ist präzise und sinnlich zugleich. Die Bilder, die er sich macht, fordern Zeit, Seele, höchste Konzentration und wohl auch Besessenheit, bis sie jene künstlerische Dichte am Leibe haben, die wir bei den alten Meistern so schätzen. Seine Zeichnungen sind Kostbarkeiten und doch, sie kreisen nicht um eine Ästhetik „edler Einfalt und stiller Größe!“ Sie sind heutig, zugespitzt, veristisch. Ihr Fokus ist auf Grenzwertiges, Abgründiges, Schicksalhaftes gerichtet. Wie empfindsam seine Porträts formuliert sind, wie scharf oder vermittelnd die Hell-Dunkel-Kontraste einer Bildatmosphäre formulieren, der man sich kaum entziehen kann, wird zum Erlebnis seiner lesbaren Zeichen.

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
+49 30 536 96 534, KBTreptow(at)kulturring.berlin
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr

Wir waren Nachbarn

bis 31.12.2020

Biografische Ausstellung über die Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Schöneberg und Tempelhof – Kooperationsprojekt des Vereins "Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung" unter Mitarbeit des Kulturrings in Berlin.

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz,10825 Berlin
Mo-Do, Sa, So 10 bis 18 Uhr

 

 

Zuletzt ausgestellt:

Jonathan Rashad - Unfinished Stories: Injustice, Crisis and Revolution in Africa

Wo Orpheus begraben liegt - Fotografie von Christian Muhrbeck, Texte von Ilija Trojanow

Video-Künstlergespräch "Lea & Adrian. My needs exceed my skills". Ausstellung, April 2020, GISELA Freier Kunstraum Lichtenberg.