Lakes of Memories and Healing Rivers - Malerei von Sara Ferrer

 
There is a fishing line tied to your words, 2020, Acryl , Spray und Graphit auf Papier, 42 x 59 cm, Foto: Sara Ferrer

bis 22.10.2021

Arbeiten mit Acryl auf Papier und Leinwand sowie Siebdruck.
Eintritt frei

Sara Ferrer ist eine spanische Künstlerin, seit 12 Jahren in Berlin lebend, die in Lichtenberg in den ID-Studios arbeitet. In jüngster Zeit, seit dem Beginn der Corona-Pandemie, schuf sie eine große Anzahl von Bildern auf Papier und Leinwand. Die künstlerische Arbeit während der Pandemie mit allen negativen Gefühlen, die die Künstlerin erfahren hat, wirkte therapeutisch heilsam auf sie. Die gezeigten Bilder erzählen von diesem Prozess. Der Titel der Ausstellung „Lakes of Memories and Healing Rivers“ ("Seen der Erinnerung und heilende Flüsse") steht als Metapher für diese Arbeitsphase Sara Ferrers. Die Vernissage findet am 3. September im Rahmen der „14. Langen Nacht der Bilder“ in Lichtenberg statt.

GISELA Freier Kunstraum LichtenbergGiselastraße 12, 10317 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 51 65 6005
(Mo bis Fr 10 bis 16 Uhr)

gisela@kulturring.berlin


14. Kunstmeile in Baumschulenweg, Galerie im Club: Hochkultur – Kuriosa für Lesekundige

 
Foto: G. Metzschker

bis 26.11.2021

Fotografien von Gerhard Metzschker.
frei

Eine Fotoausstellung bedient in aller Regel den Wunsch auf ein ästhetisches Vergnügen. Vorausgesetzt werden dabei künstlerisch anspruchsvolle Bilder in Übereinstimmung mit Themenbereichen, die den Betrachter weitgehend interessieren. Die hier angebotene Ausstellung ist jedoch davon weit entfernt und zeigt Fotos von Texten, die vorzugsweise auf Fassaden, Tafeln, Schildern, also auf „Hoch“flächen angebracht sind und häufig auch in Augenhöhe gelesen werden können. Die Auswahl der stets kurzen Lesestoffe erzeugt nun entweder durch die unmittelbare Aussage oder unter steuernder Wirkung einer zusätzlichen Information völlig neue und unerwartete Effekte: Spaß, Schauvergnügen und Nachdenklichkeit stehen im Mittelpunkt. (G. M.)

Kulturbund TreptowErnststr. 14/16, 12437 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 536 96 534
(Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr)

KBTreptow@kulturring.berlin


Kulturbundgalerie Treptow: Vorzeige 2021 - Freie Themen

 
Foto: Ackermann

11.10. bis 26.11.2021

Fotoausstellung des Colorclubs Berlin-Treptow
frei

Die diesjährige Gruppenausstellung des Colorclubs Berlin-Treptow widmet sich alternierend thematischen und themenfreien Kollektionen. Nach der großen Herausforderung 2020 zur Gestaltung einer Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum von Groß-Berlin bietet sich nun wieder die Gelegenheit, die individuellen Neigungen der Clubmitglieder zu berücksichtigen. Das in den vergangenen zwei Jahren neu entstandene Bildmaterial sowie ältere Bilder, die bisher ihre Chance noch nicht gefunden hatten, standen nun zur Auswahl. Der Vorteil freier Ausstellungen offenbart die individuellen Stärken eines Fotografen, das ganze fotografische Spektrum kann ohne jegliche Vorbehalte bedient werden. Etwa 350 Bilder wurden insgesamt zur Debatte und Abstimmung vorgelegt, davon 120 schließlich durch eine Jury ausgewählt. Diese wird abschließend auf Basis der erwünschten Themenvielfalt sowie der kreativen und sauberen technischen Gestaltung die etwa 60 auszustellenden Bilder bestimmen. Die Jury wird sich darüber hinaus den Bildern jener Autoren, die nicht unter den ihr vorgelegten 120 sind und evtl. ungerecht schlechter bewertet worden waren, speziell mit der Absicht einer Annahme widmen.

Kulturbund TreptowErnststr. 14/16, 12437 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 536 96 534
(Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr)

KBTreptow@kulturring.berlin


Brigitte Lingertat: Körperlandschaft

 
"Zeichen", Strichätzung, Aquatinta, 17,3 x 25,7 cm, Foto: Brigitte Lingertat

15.10. bis 19.11.2021

Zeichnungen und Grafiken der Künstlerin.
Eintritt frei

Brigitte Lingertat beschreibt ihre Arbeitsweise als ein "Zeichnen vor der Natur, ob Figur, Gesicht oder Landschaft, als Ausgangspunkt oder Maßstab. Manchmal entsteht in der Folge eine Grafik - oder eine neue Bildidee." Ihre künstlerische Ausbildung hat Brigitte Lingertat durch verschiedene Hochschulstudien und Kurse in Dresden und Berlin absolviert. Ausstellungen im In- und Ausland folgten - heute lebt und arbeitet sie in Berlin.

Studio Bildende KunstJohn-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 553 22 76
(Mo-Fr 10 bis 18 Uhr)
sbk@kulturring.berlin


Meryl Meisler - Straße und Nachtleben im New York der 1970er und 80er

 
Muscle Boy Little Rascals, Bushwick New York, 1982, Foto: Meryl Meisler

08.10. bis 26.11.2021

Die erste Soloausstellung der New Yorker Fotografin in Europa - pünktlich zu ihrem 70. Geburtstag.
Eintritt frei

Die Fotogalerie Friedrichshain freut sich, diese längst überfällige erste europäische Einzelausstellung der jüdisch-amerikanischen New Yorker Fotografin und langjährigen Kunstlehrerin Meryl Meisler anlässlich ihres 70. Geburtstags zu präsentieren. Ihr Werk aus den 1970er und 1980er Jahren zeichnet einen scharfen Kontrast zwischen den schwierigen sozialen Bedingungen auf den Straßen von Brooklyn, New York und dem glamourösen, exzessiven Nachtleben der Disco-Ära. Diese historische Dokumentation der multikulturellen Metropole im Wandel gewinnt zunehmend an Relevanz und weist starke Parallelen mit der rasanten Entwicklung Berlins auf.

Fotogalerie FriedrichshainHelsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 296 16 84
(Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr)

fotogalerie@kulturring.berlin


Kulturbundgalerie Treptow: Gerhard Oschatz

 
Foto: Gerhard Oschatz

bis 30.9.2021

Zeichnungen
Eintritt frei

Wer bei Gerhard Oschatz Bücher sucht, findet sie als Nutzgegenstände vor. Horizontal gestapelt, überlagernd, eng gedrängt, mit Zetteln freigiebig markiert, zwischen ihnen Zeitschriften, Kunstkataloge, alte Rolleikameras, Fotos, Aschenbecher, Grafikmappen. Die Regale sind zum Bersten voll. Ehrfurcht vor güldenen Lederrücken schwappt keine aus den Fächern. »Ich komme von der Buchkunst her«, sagt der Illustrator und langjährige Dozent für Zeichnen und Grafik. »Das Buch an sich ist für mich nicht so verlockend, aber die Kunst darin schon.« Über die Kunst des Zeichnens meint Oschatz: »Leider kann ich es selbst nicht so genau bestimmen, was das ist – ein Zeichner. Er sitzt zwischen vielen Stühlen. Er ist kein Maler, das steht fest, doch er ist frei. Keinesfalls ist er Designer, er muss vielmehr ein Ich-Mensch sein. Er ist kein zeichnender Chronist, das wäre noch zu wenig, doch er ist dichter dran am lebendigen Geschehen als andere Gewerke. Seine Bleistiftspur ist seine Lebenslinie und offen für Veränderung. Das macht sie schneller, manchmal schwerer – je nachdem. Der Zeichner sucht den Zeitgeist und steht doch daneben, so kann er besser sehen und sich sein Urteil bilden. Zeichner sein heißt selbst aussagen, es gibt auch Urteil über ihn! Zeichnen, das ist Wiedergabe, Zeichnen ist auch Kopfgeburt. All das ist die Zeichenkunst!« Gerhard Oschatz, 1944 in Jena geboren, absolvierte eine Lehre als Reproduktionsfotograf, bevor er Kunstwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Humboldt-Universität zu Berlin und später Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Werner Klemke studierte. Seit 1970 arbeitet Oschatz als freischaffender Grafiker in Berlin-Prenzlauer Berg. (Quellen: G.O., Till Schröder, Pirckheimer-Gesellschaft, Presseinfo)

Kulturbund TreptowErnststr. 14/16, 12437 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 536 96 534
(Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr)

KBTreptow@kulturring.berlin


Nur zwei Dinge - Experiment Druckgraphik

 
Rebecca Zerbe, Portrait II, 2021, Kaltnadelradierung, 10 x 10 cm, Foto: Rebecca Zerbe

bis 8.10.2021

Julia Kadow, Mathias Manglus und Rebecca Zerbe, Studierende der Universität der Künste, zeigen -auch zur Langen Nacht der Bilder- ihre Arbeiten.
Eintritt frei

Ausgestellt werden unterschiedliche Druckexperimente der Radierung und Lithographie, die eine Mixtur aus Tradition und Moderne widerspiegeln.

Studio Bildende KunstJohn-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 553 22 76
(Mo-Fr 10 bis 18 Uhr)
sbk@kulturring.berlin


Einblicke in Grau

 
Licht und Schatten, Foto: Eberhard Hollerbach

bis 31.12.2021

Radierungen und Zeichnungen von Eberhard Hollerbach.
Eintritt frei

Eberhard Hollerbach, 1949 in Mecklenburg geboren, wuchs im Vogtland auf, verbrachte dort seine Kinder- und Jugendzeit, ging da zur Schule und erlernte den Beruf eines Malers. Berliner ist er seit 1975, und 1981 ist Kaulsdorf-Nord seine Heimat geworden. Schon als Kind hat er gerne gemalt, und das ist bis heute seine Leidenschaft geblieben. Aber wie das Leben sich so entwickelt, wurde daraus nie eine ernsthafte Sache. Andere Faktoren und Einflüsse standen immer dagegen. Erst unter dem Drängen der lieben Familie hat er Ende 2011 wieder mit dem Zeichnen in Bleistift, Aquarell und Kreide begonnen und sich ernsthafter damit beschäftigt. Bis jetzt sind rund 300 Bilder entstanden. Einige Bilder und Auftragsarbeiten sind im Privatbesitz, in Bremen, Hamburg, Köln, Berlin, Thüringen, Sachsen, im Schwarzwald, bis in die Schweiz in manchen Haushalten zu sehen. Vorwiegend benutzt er das Medium Bleistift, in dem er sich sicher fühlt. Mit Grautönen Farbe erzeugen und lebendige Bilder zu schaffen, macht den Reiz aus. Farbige Bilder entstehen bei ihm zur Abwechslung auch in Aquarell und Pastellkreide. 2012 wurden seine Arbeiten erstmals mit einer Vernissage bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gewürdigt. Bis 2019 hatte er dort eine Dauerausstellung mit wechselnden Bildern und Themen. 2012 stellte er Zeichnungen in einer Gemeinschaftsausstellung in Altenburg/Thüringen aus. 2020 zeigte er Zeichnungen in der Stadtteilbibliothek „Ehm Welk“ und im Bürgertreff von Alexander Herrmann. Seit Mitte 2020 beteiligt er sich mit weiteren Künstler*innen an Ausstellungen in den Stadtteilzentren des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.

MAXIE-Treff der WG Wuhletal eGMaxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 22 35 61 27
(Mo bis Fr 8 bis 15.30 Uhr)

maxie-treff@kulturring.berlin


Hinterm Berg - Osttirol meets Ostkreuzschule

 
aus der Serie: Drei Frauen, mit dem Rücken zu uns gewandt, betrachten die Erde., Foto: Émilie Delugeau

bis 1.10.2021

Studierende und Absolvent*innen der Ostkreuzschule für Fotografie mit Werken, die im August 2020 in Osttirol entstanden.
Eintritt frei

Osttirol in Österreich ist ländlich geprägt und touristisch noch wenig überlaufen, es gilt unter Alpenkennern noch als "Geheimtipp". Es ist eine Region, in der noch viele Geschichten auf ihre Erzählung warten. Im Rahmen einer Künstlerresidenz hat das Magazin Dolomitenstadt sieben talentierte Studierende und Absolvent*innen der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie im August 2020 nach Osttirol in die Bezirkshauptstadt Lienz eingeladen. Mit Hilfe der Bildredakteurinnen Nadja Köffler und Ann-Kristin Ziegler sind innerhalb von einer Woche sieben sehr unterschiedliche Serien entstanden. Die beteiligten Künstler*innen sind Michele Caliari, Massimiliano Corteselli, Emilie Delugeau, Max Korndörfer, Lena Maria Loose, Maidje Meergans und Eva-Maria Tornette. Ihre Serien sind nun zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Fotogalerie FriedrichshainHelsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 296 16 84
(Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr)

fotogalerie@kulturring.berlin


Anders sehen

 
Foto: Hajo Blank

bis 15.10.2021

Fotografie & Texte von Hajo Blank.

Fotofantastics und fotostracts nennt der Bildkunst-Designer seine neuen fotokünstlerischen Arbeiten, in denen er die Wirklichkeit auf ungewöhnliche Weise verwandelt. Ihn interessiert weniger die ästhetisierte oder perfektionierte Wiedergabe erwarteter oder ersehnter Wirklichkeit. Viel mehr fasziniert ihn ein erweiterter Blick auf die Dinge, der uns intuitiv neu sehen, empfinden und auch denken lässt. Hajo Blank, geboren in Berlin/Brandenburg, studierte Kunst und Design an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er arbeitete als Produkt- und Kommunikationsdesigner mit den Schwerpunkten Zukunftsdesign und Designtheorie, als Szenograf, Ausstellungsdesigner und als bildender Künstler. Studienreisen führten ihn nach Äthiopien, Peru, Guatemala, Marokko, Malaysia, Indien und China. Als Autor, Illustrator und Fotokünstler veröffentlichte er in 15 Verlagen mehr als 50 Bücher.

Kulturküche BohnsdorfDahmestraße 33, 12526 Berlin

Geöffnet unter Einhaltung aktueller Infektionsschutzbestimmungen,
bitte melden Sie sich telefonisch an: +49 30 67 89 61 91
(Mo-Do 12 bis 18 Uhr)

bohnsdorf@kulturring.berlin


Wir waren Nachbarn - Biografien jüdischer Zeitzeugen

bis 31.12.2021

Biografische Ausstellung über die Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Schöneberg und Tempelhof - Kooperationsprojekt des Vereins "Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung", der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, des BA Tempelhof-Schöneberg und des Kulturring in Berlin e.V., Mo-Do sowie Sa und So 10 bis 18 Uhr, Begleitprogramm: www.wirwarennachbarn.de
frei


Rathaus SchönebergJohn-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Isole - Inselwelten


STAZIONE DI PADOVA


Marie-Charlotte Nouza: Children of the Night - Neue Bilder


"b i l d e r aus dem p a p i e r k o r b" Hermann Ulrich Schreiber / HUS


Gallery Weekend


Regionale Geschichten - Frische Luft. Jutet Wetter. Sonne scheint.


Abschied - Graphik und Collagen von Gisela Grade


Aquarelle und anderes - Neues von den Mittwochsmalern


2. Internationale DaDa-Messe - Malerei, Zeichnung, Collage, Skulptur


Symmetrie verlassener Funktion


Kulturbundgalerie Treptow: 100 Jahre Groß-Berlin


Galerie im Club: ladies in jazz


Repression und sozialer Widerstand in Chile - gestern und heute


Feryel Atek: Schlafende Erinnerung / Sleeping memory


Bilder von Tatiana Kan