Moskau/Mythos USA

 
Moskau, Foto: Sandra Ratkovic

bis 22.1.2026
Sandra Ratkovic verbindet in dieser Ausstellung zwei fotografische Erkundungen, die sich mit der Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen: In Moskau suchte sie nach Spuren sowjetischer Geschichte im heutigen Alltag, während sie in den USA den mythischen Bildern des „Wilden Westens“ die Realität amerikanischer Gegenwart gegenüberstellte. Beide Serien eröffnen einen Blick auf kulturelle Narrative, die zwischen Erinnerung, Projektion und gelebter Wirklichkeit oszillieren.
Fotogalerie FriedrichshainHelsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr
+49 30 296 16 84 fotogalerie@kulturring.berlin

Plakatausstellung

 
Plakat des Schlossplatztheaters, Foto: B. Silna

bis 20.3.2026
30 Jahre Schlossplatztheater

Gerade beging das Schlossplatztheater in Köpenick sein 30jähriges Bestehen. Mit der Präsentation von Aufführungsplakaten, die als Retrospektive den Qualitätsanspruch, die Experimentierfreude und das aktuelle Engagement belegen, gratuliert die Kulturküche Bohnsdorf zum Jubiläum und möchte gleichzeitig auf den hohen Wert des in drei Jahrzehnten gewachsenen Schlossplatztheaters aufmerksam machen.
Kulturküche BohnsdorfDahmestraße 33, 12526 Berlin
Mo-Do 12 bis 18 Uhr
+49 30 67 89 61 91bohnsdorf@kulturring.berlin

Vorschau

Spuren auf Papier 
Zeichenkurs MAXIE-Treff, Foto: Eberhard Hollerbach

20.02. bis 31.8.2026
Vernissage: 19.2., 15 Uhr
Laudatio: Juliane Witt
Musik: George Jackson
Die Teilnehmer des Zeichenkurses von Eberhard Hollerbach stellen ihre Arbeiten aus und dokumentieren ihre Fortschritte.
Wir alle hinterlassen Spuren. Einige sind - wie so häufig - deutlich sichtbar. Manche jedoch werden übersehen, weil sie vielleicht gar nicht auffallen. Und doch sind sie alle etwas Besonderes. Im MAXIE-Treff in Hellersdorf hat sich eine Gruppe Menschen versammelt, die zuerst auf Spurensuche gehen wollte. Dabei trafen sie - vielleicht per Zufall - Eberhard Hollerbach, einen Künstler, der sich gerade in seinem Heimatbezirk mit Ausstellungen präsentierte. Aus den unterschiedlichsten Motiven heraus fanden sie Gefallen an dem Gedanken, künstlerisch etwas auszuprobieren. Und so entstand im Frühjahr 2025 ein Zeichenkurs, bei dem sich die "neuen" Künstler im Verlauf des Jahres immer mehr Kenntnisse und Fertigkeiten aneigneten. Dafür sorgte Eberhard Hollerbach, und auch die kreative Atmosphäre im MAXIE-Treff trug dazu wesentlich bei. In einem Interview hatte Hollerbach inspirierende Gedanken für die Gruppe geäußert. „Es geht darum, mit Grautönen Farbe zu erzeugen.“ „Man gestaltet, wie man fühlt“. Die Natur spielt für ihn immer eine große Rolle. Die Kursteilnehmer haben nun fast ein Jahr intensiv gearbeitet, hatten viel Freude dabei. Welche Spuren sie dabei hinterlassen - davon können Sie und alle anderen Besucher des MAXIE-Treffs sich überzeugen. (IK)

MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG

Der Mensch in seiner Umwelt 
Schulräume-Schulstress, Foto: Foto- und Kunstarbeiten des 13. LK Kunst

27.02. bis 5.3.2026
Vernissage: 27.2., 18 Uhr
Herzliche Einladung zur Eröffnung unserer nächsten Ausstellung: Es stellen die Schüler*innen aus den Leistungskursen Kunst der Gutenberg-Schule im Stadtteil Lichtenberg ihre Arbeiten der letzten 3 Semester aus. Selbst kuratiert und organisiert präsentieren sie ihre Werke in den Räumen der alten Villa Skupin.
Zu den drei Leistungskursen Kunst der Gutenberg-Schule im Stadtteil Lichtenberg gehören ca. 30 Berliner Jugendliche. Sie haben sich in den 3 Semestern ihrer Abiturzeit mit Themen wie der „Mensch in seiner Umwelt“ und auch mit ihrem unmittelbaren Schulumfeld beschäftigt. Entstanden sind Bilder in Form von Zeichnungen, Malereien und Fotos sowie Designobjekte, kalligrafische Experimente und Künstlerbücher. Gezeigt wird ein erfrischender eigenständiger Blick auf ihre direkte Umwelt Berlin und auf unsere Welt. Orientiert wurde sich an klassischen Vorbildern und dem eigenen Erleben, sodass die Suche nach eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und auch „Sehnsuchtsorten“ greifbar wird. Für diese Jugendlichen ist die Malerei nicht tot, sondern ein Weg, sich ein Stück Leben manuell anzueignen.

Studio Bildende Kunst