Moskau/Mythos USA

Moskau, Foto: Sandra Ratkovic
Sandra Ratkovic verbindet in dieser Ausstellung zwei fotografische Erkundungen, die sich mit der Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen: In Moskau suchte sie nach Spuren sowjetischer Geschichte im heutigen Alltag, während sie in den USA den mythischen Bildern des „Wilden Westens“ die Realität amerikanischer Gegenwart gegenüberstellte. Beide Serien eröffnen einen Blick auf kulturelle Narrative, die zwischen Erinnerung, Projektion und gelebter Wirklichkeit oszillieren.
Fotogalerie FriedrichshainHelsingforser Platz 1, 10243 Berlin
Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr
+49 30 296 16 84 fotogalerie@kulturring.berlin
Bilder des Jahres 2025

Foto: K.Förster
Gruppenausstellung des Colorclub Berlin-Treptow
Der CCB-Fotoclub kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Gegründet 1960 von Gerhard Metzschker, der diesen Fotoclub auch nachhaltig geprägt hat. Unser Anspruch ist es qualitativ hochwertige Fotos zu präsentieren. Das betrifft die Motivauswahl und die „Entwicklung“ der Fotos bis hin zur Präsentationsreife. Eine Auswahl präsentieren wir in unserer diesjährigen Ausstellung unter dem Thema Architektur und Bewegung „Bilder des Jahres 2025“ in dieser Präsentation.
Für eine Rückmeldung oder Kommentare sind wir stets offen, sprechen Sie uns an.
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr
+49 30 536 96 534 KBTreptow@kulturring.berlin
Plakatausstellung

Plakat des Schlossplatztheaters, Foto: B. Silna
30 Jahre Schlossplatztheater
Gerade beging das Schlossplatztheater in Köpenick sein 30jähriges Bestehen. Mit der Präsentation von Aufführungsplakaten, die als Retrospektive den Qualitätsanspruch, die Experimentierfreude und das aktuelle Engagement belegen, gratuliert die Kulturküche Bohnsdorf zum Jubiläum und möchte gleichzeitig auf den hohen Wert des in drei Jahrzehnten gewachsenen Schlossplatztheaters aufmerksam machen.
Mo-Do 12 bis 18 Uhr
+49 30 67 89 61 91bohnsdorf@kulturring.berlin
Einblicke in Grau

Alt-Marzahn, Abb.: Eberhard Hollerbach
Radierungen und Zeichnungen von Eberhard Hollerbach. Dauerausstellung mit wechselnden Exponaten.
Eberhard Hollerbach, 1949 in Mecklenburg geboren, wuchs im Vogtland auf, verbrachte dort seine Kinder- und Jugendzeit, ging da zur Schule und erlernte den Beruf eines Malers.
Berliner ist er seit 1975, und 1981 ist Kaulsdorf-Nord seine Heimat geworden. Schon als Kind hat er gerne gemalt, und das ist bis heute seine Leidenschaft geblieben. Aber wie das Leben sich so entwickelt, wurde daraus nie eine ernsthafte Sache. Andere Faktoren und Einflüsse standen immer dagegen. Erst unter dem Drängen der lieben Familie hat er Ende 2011 wieder mit dem Zeichnen in Bleistift, Aquarell und Kreide begonnen und sich ernsthafter damit beschäftigt. Bis jetzt sind rund 300 Bilder entstanden. Einige Bilder und Auftragsarbeiten sind im Privatbesitz, in Bremen, Hamburg, Köln, Berlin, Thüringen, Sachsen, im Schwarzwald, bis in die Schweiz in manchen Haushalten zu sehen. Vorwiegend benutzt er das Medium Bleistift, in dem er sich sicher fühlt.
Mit Grautönen Farbe erzeugen und lebendige Bilder zu schaffen, macht den Reiz aus. Farbige Bilder entstehen bei ihm zur Abwechslung auch in Aquarell und Pastellkreide.
2012 wurden seine Arbeiten erstmals mit einer Vernissage bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gewürdigt. Bis 2019 hatte er dort eine Dauerausstellung mit wechselnden Bildern und Themen. 2012 stellte er Zeichnungen in einer Gemeinschaftsausstellung in Altenburg/Thüringen aus. 2020 zeigte er Zeichnungen in der Stadtteilbibliothek „Ehm Welk“ und im Bürgertreff von Alexander Herrmann. Seit Mitte 2020 beteiligt er sich mit weiteren Künstler*innen an Ausstellungen in den Stadtteilzentren des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
Mo bis Fr 8 bis 15.30 Uhr
+49 30 22 35 61 27 maxie-treff@kulturring.berlin
Wir waren Nachbarn

Foto: Wir waren Nachbarn
Biografien jüdischer Zeitzeugen
Biografische Ausstellung über die Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Schöneberg und Tempelhof - Kooperationsprojekt des Vereins "Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung", der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, des BA Tempelhof-Schöneberg und des Kulturring in Berlin, Mo-Do sowie Sa und So 10 bis 18 Uhr, Begleitprogramm: www.wirwarennachbarn.de
Die Erzählerin. Geschichten im Druck und Strich.

1 Katzen-Mann, 2025, Tusche auf Aquarellkarton Burgund (Hahnemühle), 40 x 30 cm, Foto: Susanne Haun
Unsere nächste Ausstellung zeigt Bilder von Susanne Haun.
"Die Kunst ist meine Sprache, mein Austausch mit der Umwelt, der Weg, meine Ideen sichtbar zu machen." Soe beschreibt Susanne Haun ihre Beziehung zur Kunst.
Ihre Radierungen entstehen in einem langen intensiven handwerklichen Prozess, sie ätzt ihre Aquatinta Zinkplatten bis zu sieben Tonstufen, schleift Ätzungen wieder ab, verwendet Kaltnadel und Roulette. Farbige Radierungen erzeugt sie, indem sie Platten übereinander druckt. Spielerisch geht sie mit Farben und Zustandsdrucken um, so dass ihre Radierungen in den meisten Fall Unikatdrucke sind.
Mo, Di, Fr 10 bis 16 Uhr, Mi, Do 12 bis 18 Uhr
studio@kulturring.berlin
Vorschau
Moskau/Mythos USA
05.12. bis 22.1.2026
Sandra Ratkovic verbindet in dieser Ausstellung zwei fotografische Erkundungen, die sich mit der Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen: In Moskau suchte sie nach Spuren sowjetischer Geschichte im heutigen Alltag, während sie in den USA den mythischen Bildern des „Wilden Westens“ die Realität amerikanischer Gegenwart gegenüberstellte. Beide Serien eröffnen einen Blick auf kulturelle Narrative, die zwischen Erinnerung, Projektion und gelebter Wirklichkeit oszillieren.

Moskau, Foto: Sandra Ratkovic
Sandra Ratkovic verbindet in dieser Ausstellung zwei fotografische Erkundungen, die sich mit der Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen: In Moskau suchte sie nach Spuren sowjetischer Geschichte im heutigen Alltag, während sie in den USA den mythischen Bildern des „Wilden Westens“ die Realität amerikanischer Gegenwart gegenüberstellte. Beide Serien eröffnen einen Blick auf kulturelle Narrative, die zwischen Erinnerung, Projektion und gelebter Wirklichkeit oszillieren.