Jonathan Rashad - Unfinished Stories: Injustice, Crisis and Revolution in Africa

bis 5.6.2020

Die erste Einzelausstellung des ägyptischen Fotografen Jonathan Rashad in Europa präsentiert die mutigen und engagierten Arbeiten des jungen Fotojournalisten aus den Jahren 2011 bis 2018. Sie erzählen von Ungerechtigkeit, Krisen und Revolution auf dem afrikanischen Kontinent. Am Anfang und gleichzeitig im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Ereignisse der Revolution in Ägypten 2011 bis hin zum Militärputsch 2013 und der darauffolgenden Staatskrise. Tausende Zivilisten wurden während der Massenproteste getötet. 2015 dann dokumentierte Rashad für die UNICEF das umfassende Hilfsprogramm Äthiopiens gegen Unterernährung, ein massives Problem, welches das Bevölkerungswachstum des Landes über Jahrzehnte gebremst hatte und immer noch fast jedes dritte Kind betrifft. In der Folge wandte sich Rashad Südafrika zu. Nur einen Steinwurf voneinander entfernt leben die schwarze und weiße Bevölkerung von Hout Bay bei Kapstadt nach wie vor in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Am Beispiel der Township Imizamo Yethu zeigt der Fotograf in nüchterner Gegenüberstellung, dass die Apartheid in Südafrika längst nicht überwunden ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist für ihn der Klimawandel. Verschmutzung und territoriale Ansprüche machen dem Nil als längstem Fluss der Erde schwer zu schaffen. Wir sehen Portraits von Landwirten entlang des Gewässers, die die Auswirkungen am stärksten spüren und deren Existenzen vor dem Abgrund stehen, wenn an den Ufern nichts mehr wächst. Die Fotoreportagen von Jonathan Rashad wurden im National Geographic und im Time Magazine, im Spiegel, der New York Times und in UNICEF-Publikationen veröffentlicht und waren in Ausstellungen im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, beim fünften European Month of Photography in Berlin, in der East Wing Gallery in Dubai, der University of Washington Bothell sowie der Photoville Gallery in New York zu sehen.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
+49 30 296 16 84, fotogalerie(at)kulturring.berlin
geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr

Simon Menner - DIE FIRMA | Über die Bildkultur von Überwachungssystemen

Ausstellungsdauer 11. Juni bis 24. Juli 2020

Überwachung scheint auf eine sonderbare Weise mit dem Visuellen verbunden zu sein. "Der Orwell’sche Große Bruder beobachtet uns." Er blickt also auf uns herab. Zugleich aber bleibt das, was er dabei sieht im Verborgenen. Wir können zwar viel über den Akt des Überwachens lesen, ...
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Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
+49 30 296 16 84, fotogalerie(at)kulturring.berlin
geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr

Bilder von Tatiana Kan

1.6. bis 1.8.2020

Kursleiterin „Zeichenen und Malen mit Kinder“

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
+49 30 553 22 76, sbk(at)kulturring.berlin
geöffnet: Mo-Fr 12 bis 18 Uhr

Götz Badtke - Reliefs

bis 12.6.2020

Midissage: 29.6., 19 Uhr

Zur Schaffung seiner Reliefs verwendet Götz Badtke Platten aus Ton. Durch seine besondere Stauchtechnik entstehen Kunstwerke in einer für Keramik außergewöhnlichen Formsprache und Dimension, die eine Balance zwischen gestalterischem Einfluss und materialbedingter Willkür finden.

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12, 10317 Berlin
+49 30 51656005
geöffnet: Di-Fr 12 bis 16 Uhr, Do bis 18 Uhr, So 15 bis 18 Uhr
www.instagram.com/gisela_freier_kunstraum

Wo Orpheus begraben liegt - Fotografie von Christian Muhrbeck, Texte von Ilija Trojanow

bis 30.6.2020

Wir zeigen Beispiele aus dieser Buchpublikation. Fotograf Muhrbeck und „Welten-Sammler“ Trojanow reisten jahrelang durch Bulgarien, um die Facetten des dortigen Lebens zu erkunden ...

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Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin
+49 30 67 89 61 91, bohnsdorf(at)kulturring.berlin
Mo-Do 12 bis 18 Uhr

Handwerk im Fokus

Fotografien von Klaus Schiebold, Mitglied im Colorclub Berlin-Treptow

bis 30.06.2020

Zum Handwerk in Deutschland zählen über 130 Berufe. Besondere Fertigkeiten, Kreativität und großes Engagement sind für diese Berufe unabdingbar. Die Leistungen der Handwerker werden millionenfach in Anspruch genommen. Handwerker stellen sich flexibel und kreativ in den Dienst ihrer Kunden und Auftraggeber. Die Bilder zeigen Handwerker in ihrem Arbeitsumfeld sowie die verwendeten Materialien und Werkzeuge; sie sollen eine Hommage an Schönheit, Kreativität und Wichtigkeit dieser Berufe sein.

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
+49 30 536 96 534, KBTreptow(at)kulturring.berlin
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr

Heike Pander: Reisebekanntschaften

bis 30.6.2020

Heike Pander ist Künstlerin, Autorin und Ethnologin und dazu ein naturverbundener Mensch, der die Vielfalt auf dieser Erde liebt. Wann immer es ihr möglich ist, taucht sie ein in die natürlichen Lebensräume von Elefanten, Löwen, Wölfen, Hasen und Co. Fasziniert liest und deutet sie ihre Spuren auf ihren Wanderungen in der Wildnis ferner Länder, heimatlicher Landschaften oder Parks. Besonders die direkten Begegnungen berühren sie dabei tief. Sie befasst sich mit schwindenden Lebensräumen und dem Aussterben von Arten genauso wie mit Initiativen zu deren Erhalt. Die Künstlerin zeigt Porträts von Tieren und Affenbrotbäumen. Ihre Arbeiten sind teils Zeichnungen in Pastellkreide auf handgeschöpftem Papier aus Simbabwe, teils Radierungen und Aquatinta – entstanden in der Werkstatt für Künstlerische Lithographie in Berlin.

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
+49 30 536 96 534, KBTreptow(at)kulturring.berlin
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr

Wo Orpheus begraben liegt - Fotografie von Christian Muhrbeck, Texte von Ilija Trojanow

Video-Künstlergespräch "Lea & Adrian. My needs exceed my skills". Ausstellung, April 2020, GISELA Freier Kunstraum Lichtenberg.