no place called home

 
Kafaet, Kosovo, 2011; a. d. Serie Hit the Road Jack, Foto: Annette Hauschild

bis 6.1.2023
In der Fotoausstellung treten die Arbeiten von Annette Hauschild und Jordis Antonia Schlösser in Dialog. Beide thematisieren ein aktuelles Thema: den Verlust von Heimat.

In der Ausstellung "no place called home" treten die Arbeiten von Annette Hauschild und Jordis Antonia Schlösser in Dialog. Beide thematisieren ein aktuelles Thema: den Verlust von Heimat. In Hit the Road Jack thematisiert Annette Hauschild die jahrhundertealte Ausgrenzung der Roma in Europa. Jordis Antonia Schlössers Arbeit "Vor dem Verschwinden“ erzählt über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten von der Zerstörung der Dörfer im rheinischen Braunkohletagebaugebiet.
Fotogalerie FriedrichshainHelsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Di, Mi, Fr, Sa 14 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr
+49 30 296 16 84 fotogalerie@kulturring.berlin

RISE - Mixed-Media

 
Foto: Nina Savenko, Rise, 2021, Lithografie, 53 ? 47 cm

bis 4.12.2022
Ausstellung mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern. Kuratiert von Dmytro Goncharenko, Inge Gräber und Heinz-Hermann Jurczek Dymytro Fedorenko, Alisa Gotz, Jane Laptii, Nina Savenko, Katrin Starostenko, Elena Ternovaja, Michael Wright, u. a. Kunstauktion: Sonntag, 4.12., 17 Uhr, Vorbesichtigung der Werke ab 16 Uhr.

RISE Die Sonne geht im Osten auf. Mit der Morgendämmerung beginnt ein neuer Tag und Hoffnung erscheint. Die Sonne des modernen Europas geht über den östlichen Gebieten der Ukraine auf. Durch den täglichen Terror der russischen Militäraggression und die Schrecken des Krieges, durch die zerstörten Städte, die verstümmelten menschlichen Schicksale, die aufgerissenen Wunden von Häusern und Straßen, scheint das Licht des Kampfes für Freiheit und Leben durch. Rebellion gegen die autoritäre Besetzung und die Diktatur der Vergangenheit. Die Geburt gemeinsamer Wertvorstellungen, hervorgerufen durch Schmerz und tiefe Erschütterungen. Ein neues Weltbild entsteht durch die Bewältigung von Wut und die Suche nach neuen Lebenskräften. Das Kunstprojekt RISE widmet sich dem Licht des Widerstands, gegen die Dunkelheit. GISELA - Freier Kunstraum Lichtenberg realisiert gemeinsam mit der Ukraine Hilfe Berlin die künstlerischen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, um humanitäre Einsätze in der Ukraine zu unterstützen.
GISELA Freier Kunstraum LichtenbergGiselastraße 12, 10317 Berlin
Mo bis Fr 10 bis 16 Uhr
+49 30 51 65 6005 gisela@kulturring.berlin


Vorzeige 2022

 
Foto: Marion Lange

bis 30.11.2022
Kulturbundgalerie Treptow: Fotoausstellung des Colorclubs Berlin-Treptow (CCB)

Die diesjährige Jahres-Fotoschau des Colorclubs Berlin-Treptow in der Kulturbundgalerie Treptow beendet einen umfangreichen Arbeitsabschnitt, der alle Mitglieder*innen arg herausforderte. Er begann mit der Einladung des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) 2021 zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb von 16 Klubs aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und orientierte auf Spitzenleistungen. Jeder Fotograf, jede Fotografin, durfte sich nur mit einem einzigen Bild beteiligen. Nach den Endbewertungen im Juli 2022 belegte der CCB mit 6,95 Punkten einen beachtlichen 5. Platz (der Abstand zum 4. Platz betrug 0,01 Punkte!). Im Februar 2022 wurde mit etwa 100 Bildern eine thematisch freie, umfangreiche Ausstellung in der Fotogalerie am Helsingforser Platz mit neuen und teilweise archivierten Bildern gestaltet. Schon bald darauf kam von der Gesellschaft für Fotografie (GfF) nach einer Pause von sechs Jahren eine Einladung zum Fotoclubforum Berlin im Juni 2022. Mit 36 Bildern skizzierten wir dort sechs unterschiedliche Themenbereiche. In der nun bevorstehenden Jahres-Fotoschau werden wir wiederum Fotoarbeiten zu Freien Themen präsentieren und mit einige Überraschungen inszenieren. Gerhard Metzschker, Leiter des CCB
Kulturbund TreptowErnststr. 14/16, 12437 Berlin
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr
+49 30 536 96 534 KBTreptow@kulturring.berlin


Fotografische Eindrücke von den Galapagos-Inseln

 
Foto: Thomas Schmidt

bis 15.2.2023
Galerie im Club: Fotografien von Thomas Schmidt

Fotografische Eindrücke von den Galapagos-Inseln Im Sommer 2022 war es nach mehreren pandemiebedingten Verschiebungen endlich soweit, dass wir uns den Traum von einer Reise durch Ecuador erfüllen konnten. Die Tour führte uns in den Regenwald des Rio Napo, nach Quito, und über weitere Galapagos-Inseln. Speziell die Inseln sind ein Paradies für einen Tierfotografen. Man sieht dort nicht die spektakulären großen Herden an Großwild wie in Afrika - das Auge und die Kamera suchen mehr nach kleineren Tieren, wie zum Beispiel die Galapagosspottdrosseln, die sich von Inseln zu Insel unterscheiden. Zu sehen sind Albatrosse – nicht das verkleidete Maskottchen meines Berliner Basketballteams – in großer Anzahl und im Abstand von 2 Metern – denn näher darf man nicht herantreten - völlig ruhig vor sich. Man hat an das Gefühl, dass sie völlig entspannt sind. Fregattvögel und Pelikane stürzen sich spektakulär aus großer Höhe zum Fischfang ins Wasser. Blaufußtölpel starten und landen in unmittelbarer Nähe. Wenn man sie dabei beobachtet, weiß man, warum der nicht ganz ehrenvolle Name nicht unberechtigt ist. Bei Strandspaziergängen liefen wir um schlafende Seehunde und mehrere in Gruppen zusammenliegenden Meerechsen, Krabben wuselten um unsere Füße herum. Die großen Schildkröten sind, ob in freier Wildbahn oder in Aufzuchtstationen, sehr ruhige Fotomodelle. Massentourismus gibt es auf den Inseln nicht. Das ist auch gut, denn die Tiere werden in ihrem natürlichen Umfeld so nicht unnötig gestört. Reservate dürfen ohne Guide nicht betreten werden. Die Guides haben das Wissen und das „erfahrene Auge“, um auch die kleinen versteckten Tiere zu entdecken. Abgesehen von Pinguinen konnten wir auf den Inseln alle dort lebenden Tiere beobachten. Vögel, Echsen, die berühmten Schildkröten, Seehunde … Deshalb zeige ich nur Fotos, die dort entstanden sind. Thomas Schmidt
Kulturbund TreptowErnststr. 14/16, 12437 Berlin
Mo-Fr 12 bis 16.30 Uhr
+49 30 536 96 534 KBTreptow@kulturring.berlin


Alle meine Geister und Mitbewohner

 
Abb.: Brigitte Bludau Munroe

bis 10.2.2023
Gitti Blumu Stoffbilder von Brigitte Bludau Munroe

„Stoffe faszinierten mich schon als Kind, die vielen Farben und Muster, Materialien von Seide, Baumwolle, Wolle bis zu den verschiedenen synthetischen Stoffen und die Vielfalt der Gewebearten wie Samt, Satin oder Jersey. Gesammelt hatte ich schon bei meinen Eltern, später als ich in den Theaterwerkstätten arbeitete, gab es neue Stoffreste, die ich aufhob. In den 1980er Jahren begann ich, daraus Wandbehänge zu nähen, so wie ich Zeit hatte. Die präsentierten Arbeiten sind zwischen 2014 und 2021 entstanden. Formen und Farben der Stoffe geben mir eine Idee, ein Gefühl, eine Bewegung, die sich dann weiter entwickelt zu einer konkreten Abstraktion.“ Die Collagen werden von fantasievollen Aquarellen ergänzt. Die Berlinerin Brigitte Bludau Munroe studierte Theatermalerei und war lange Jahre in Berliner Dekorations-Werkstätten tätig, ab Oktober 1988 Leiterin der Kostümmalerei der Deutschen Oper. Seit 2014 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin für Berliner Theater.
Kulturküche BohnsdorfDahmestraße 33, 12526 Berlin
Mo-Do 12 bis 18 Uhr
+49 30 67 89 61 91bohnsdorf@kulturring.berlin

Einblicke in Grau

 
Cecilienplatz, Foto: Eberhard Hollerbach

bis 30.12.2022
Radierungen und Zeichnungen von Eberhard Hollerbach.

Eberhard Hollerbach, 1949 in Mecklenburg geboren, wuchs im Vogtland auf, verbrachte dort seine Kinder- und Jugendzeit, ging da zur Schule und erlernte den Beruf eines Malers. Berliner ist er seit 1975, und 1981 ist Kaulsdorf-Nord seine Heimat geworden. Schon als Kind hat er gerne gemalt, und das ist bis heute seine Leidenschaft geblieben. Aber wie das Leben sich so entwickelt, wurde daraus nie eine ernsthafte Sache. Andere Faktoren und Einflüsse standen immer dagegen. Erst unter dem Drängen der lieben Familie hat er Ende 2011 wieder mit dem Zeichnen in Bleistift, Aquarell und Kreide begonnen und sich ernsthafter damit beschäftigt. Bis jetzt sind rund 300 Bilder entstanden. Einige Bilder und Auftragsarbeiten sind im Privatbesitz, in Bremen, Hamburg, Köln, Berlin, Thüringen, Sachsen, im Schwarzwald, bis in die Schweiz in manchen Haushalten zu sehen. Vorwiegend benutzt er das Medium Bleistift, in dem er sich sicher fühlt. Mit Grautönen Farbe erzeugen und lebendige Bilder zu schaffen, macht den Reiz aus. Farbige Bilder entstehen bei ihm zur Abwechslung auch in Aquarell und Pastellkreide. 2012 wurden seine Arbeiten erstmals mit einer Vernissage bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gewürdigt. Bis 2019 hatte er dort eine Dauerausstellung mit wechselnden Bildern und Themen. 2012 stellte er Zeichnungen in einer Gemeinschaftsausstellung in Altenburg/Thüringen aus. 2020 zeigte er Zeichnungen in der Stadtteilbibliothek „Ehm Welk“ und im Bürgertreff von Alexander Herrmann. Seit Mitte 2020 beteiligt er sich mit weiteren Künstler*innen an Ausstellungen in den Stadtteilzentren des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
MAXIE-Treff der WG Wuhletal eGMaxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin
Mo bis Fr 8 bis 15.30 Uhr
+49 30 22 35 61 27 maxie-treff@kulturring.berlin


Wir waren Nachbarn - Biografien jüdischer Zeitzeugen

 
Foto: Wir waren Nachbarn

bis 31.12.2022
Biografische Ausstellung über die Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Schöneberg und Tempelhof - Kooperationsprojekt des Vereins "Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung", der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, des BA Tempelhof-Schöneberg und des Kulturring in Berlin e.V., Mo-Do sowie Sa und So 10 bis 18 Uhr, Begleitprogramm: www.wirwarennachbarn.de
Rathaus SchönebergJohn-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

1. Internationale GCB-MiniPrint 2022

 
Abb.: © Liliana Esteban (AR), Self Portrait postcard 2

bis 17.12.2022
Finnissage: 16.12.2022,
315 kleine druckgraphische Kunstwerke von 315 Druckgraphiker*innen aus rund 50 Ländern.

In der Zeit vom 11. November bis 17. Dezember 2022 zeigt das Graphik-Collegium Berlin e. V. im Studio Bildende Kunst eine ganz besondere Ausstellung: 315 kleine druckgraphische Kunstwerke von 315 Druckgraphiker*innen aus rund 50 Ländern. Die kleinen Schöpfungen vermitteln einen Einblick in die unglaubliche Vielfalt der künstlerischen Drucktechniken und ihrer Ausdrucksmöglichkeiten wie auch in deren weltweite Bedeutung. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag dem 11.11., um 18 Uhr statt, bei der ebenfalls die drei Jury-Preisträger bekannt gegeben werden. Während der Ausstellungsdauer haben die Besucher die Möglichkeit, ihre Stimme für den Publikumspreis abzugeben. Der Preisträger wird auf der Finissage, am Freitag, dem 16. Dezember, um 18 Uhr, verkündet. Gefördert vom Bezirkskulturfonds Berlin-Lichtenberg.
Studio Bildende KunstJohn-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
Mo, Di, Fr 10 bis 16 Uhr, Mi, Do 12 bis 18 Uhr
studio@kulturring.berlin


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Vorschau

Wir spinnen, wir Deutschen 
Foto: Jan Kunz

12.12. bis 27.1.2023
Vernissage: 9.12., 19 Uhr
Laudatio: Thomas Möller, Comicmuseum Neubrandenburg
Kulturbundgalerie Treptow: Unerhörte Cartoons über den hysterischen Zeitgeist von Uwe Krumbiegel und Jan Kunz
Wir leben in einer hysterischen Zeit, zwischen Corona und neuer Regierung, zwischen Krieg und „Sibirischen Winter“. Krumbiegel und Kunz, wer oder was ist das? Zwei Sachsen, die da etwas auf uns zukommen gesehen haben. Was ist eigentlich noch erlaubt in dieser Zeit? Schmunzeln Sie über böse Überraschungen, oder wie gendern Sie richtig im Alltag? Was passiert in der Zukunft? Werden Elektroautos den Verkehr wirklich grundlegend verändern? Fragen über Fragen und dann plötzlich… Ihr Kind hat keine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Es ist einfach nur strohdoof! Uwe Krumbiegel, geboren 1962 im sächsischen Flöha, studierte Energietechnik an der Bergakademie Freiberg und arbeitet als Diplom-Ingenieur in der Energiewirtschaft. Als Cartoonist veröffentlicht er seit vielen Jahren im Eulenspiegel, der Leipziger Volkszeitung und Freien Presse und nimmt an Ausstellungen und Wettbewerben teil. Uwe Krumbiegel wohnt mit seiner Familie nahe Freiberg. Zuletzt bei Bild und Heimat: Gesundheit ist Wohlsein (2020). Jan Kunz, Jahrgang 1963, wuchs in Flöha auf. Nach einer Lehre als Technischer Zeichner und einer Ausbildung zum Mediengestalter ist er seit 1987 für verschiedene Werbeagenturen im Raum Chemnitz tätig. Seine Cartoons erscheinen u.a. regelmäßig in der Freien Presse und im Eulenspiegel und werden auf Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Jan Kunz lebt mit seiner Familie in Flöha. Zuletzt bei Bild und Heimat: Mehr Bier! (2020).

Kulturbund Treptow