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Stadttour Lichtenberg: Auf den Spuren von Oskar Ziethen

Sa 24.10., 11.00 UhrGeführter Spaziergang mit Rotraut Simons, Veranstaltung im Rahmen von "100 Jahre Groß-Berlin", Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden. Treffpunkt: Grünanlage vor dem Theater an der Parkaue, (Tram M 13,S-und U-Bahnhof Frankfurter Allee, 5 min Fußweg).
Teilnahmengebühr 4,00 €, Anmeldung erbeten: 030 5532276.
©: Dominique Fritzsche
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76

Ohne ihn hätte Lichtenberg womöglich eine andere Entwicklung genommen. Oskar Ziethen machte Lichtenberg zunächst zu einer eigenständigen Stadt, ehe er sie tatkräftig nach Groß-Berlin führte. Der aus Stettin stammende Jurist kam im September 1896 nach Lichtenberg. Seiner unermüdlichen Arbeit als Amts- und Gemeindevorsteher ist es zu verdanken, dass der Ort 1907 das Stadtrecht erhielt. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1921 war er Erster Bürgermeister, später Oberbürgermeister der Stadt. Diese Stadttour führt zu einigen Orten seines Wirkens.
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Vortrag im Club: Argentinien - Mit dem Fahrrad durch das Land der Guanakos und Gouchos

Di 27.10., 19.00 Uhr
Bildervortrag von Hans Neumann
Eintritt 5,00 / erm. 04,00 €
Foto: Neumann
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534

Von Chile aus begann die Reise nach Argentinien über den Pass „Los Libertadores“. Brasilianische Touristen nahmen Hans Neumann auf der sehr kurvenreichen und steilen Straße über den Pass (fast 4000 m) mit nach Mendoza. Durch kilometerweite Weinanbaugebiete fuhr er zunächst nach Norden. Wenn er auf Haciendas nach Möglichkeiten zum Zelten fragte, wurde er immer herzlich aufgenommen und oft zu Festmahlzeit mit viel Gegrilltem eingeladen. In der Stadt Tucuman erlebte er den heißesten Tag seiner elfwöchigen Radtour: 48°! (Wochen später in 4000 m Höhe -10°). Durch riesige Zuckerrohrfelder ging"s weiter zum Nationalpark „Los Cardones“, wo Kandelaberkakteen bis zu 10 m hoch wachsen. Diese Kakteen blühen erst ab einem Alter von 40 Jahren – einen Tag lang! Auf seiner Tour waren die Kakteen in voller Blüte! Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt auf einer der höchstgelegenen Zugstrecken der Welt: mit dem „Tren a las nubes“ (Zug zu den Wolken). Der Heiligabend brachte sintflutartige Regengüsse in Salta. Interessant waren die Krippendarstellungen. Als er Salta auf der Autobahn verließ, machte er sehr nette Bekanntschaft mit der Polizei, stellte aber bei einer anderen Begegnung fest, dass so mancher zumindest einer „Mini-Korruption“ nicht abgeneigt ist.... Weiter nach Norden führte die Route durch das „Sieben-Farben-Tal“ zum Salzmeer „Salinas Grandes“, wo heute noch mit Pickel und Schaufel Salz abgebaut wird.
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Musik am Nachmittag: Die schönen alten Lieder

Mi 28.10., 15.00 Uhr
Ein Schlagerprogramm mit bekannten Liedern der 1930er und 1960er Jahren mit der Schauspielerin und Sängerin Julia Schwebke. Musik öffnet die Herzen und Seelen. Freuen sie sich auf "ganz Paris", "von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" u.v.a. Am Piano begleitet von Alexander Klein. Eine Veranstaltung des SeniorenServiceBüro in Zusammenarbeit mit dem Kulturring in Berlin e.V.;
Eintritt 6,00 €, ein Kaffeegedeck 3,00 €, Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr. Anmeldung unter Tel. 22 35 61 27
Foto: privat
MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG, Maxie-Wander-Straße 56/58 12619 Berlin

Julia Schwebkes Selbstauskunft: "Ich bin ausgebildete Schauspielerin und Chansonsängerin. Gesangsausbildung hatte ich bei Gina Pietsch, einer bekannten Berliner Brecht-Interpretin. Seit 2006 arbeite ich als freiberufliche Schauspielerin und Sängerin in Berlin. Seit 2008 mache ich meine eigenen Programme. Ich spiele seitdem immer wieder an vielen kleinen Bühnen in Berlin und auch deutschlandweit. Meine Programme sind vielfältig, und der nahe Kontakt zum Publikum ist mir sehr wichtig. Mein Repertoire an Liedern ist umfassend. Der Chansongesang, mit dieser Mischung aus Schauspiel und Gesang ist meine absolute Leidenschaft. Ich liebe es, mich damit auf der Bühne zu präsentieren und das Publikum für die Zeit des Konzertes mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Welt."
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Im Namen der Kultur

Mi 28.10., 18.00 Uhr
75 Jahre Kulturbund für die demokratische Erneuerung Deutschlands - Vortrag und Gespräch Dr. Hinrich Enderlein (Politiker, Kleinmachnow), Dr. Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin)
Eintritt frei
Abb.: Kulturbund
DDR Museum, Karl-Liebknecht-Str. 1 10178 Berlin

Der aus Luckenwalde stammende FDP-Politiker Hinrich Enderlein wurde 1990 von Manfred Stolpe als Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur in die erste Landesregierung nach der Wende berufen. Neben anderen Ehrenämtern ist er heute Vorsitzender des Brandenburgischen Kulturbundes. Er erinnert in seinem Vortrag an die Geschichte des Kulturbundes seit 1945. Dabei behandelt er die gesamtdeutsche Orientierung der ersten Jahre, die zwiespältige Rolle ihres ersten Vorsitzenden, Johannes R. Becher, sowie die Gratwanderung des Kulturbundes zwischen Bevormundung durch die SED und der Bewahrung der kulturellen Vielfalt. In Kooperation mit dem Kulturring Berlin und dem Brandenburgischen Kulturbund e. V.
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Zimbel Zambel: Das Gespenst aus dem Koffer

Do 29.10., 09.30 Uhr
Der Italiener Eduardo Mulone vom Teatro Baraonda präsentiert ein Theaterstück für Kinder ab 3 Jahren über die Welt der Gespenster, was sie träumen, was sie lieben, was sie fürchten, was sie singen - mit gespenstischen Liedern, die die Ketten zum Schwingen und zum Rasseln bringen. Regie: Finnbar Ryan.
Eintritt 5,00 €, mit Gruppenrabatt 4,00 €, für Mieter der WBG Humboldt-Universität 2,00 €, Anmeldung unter Tel. 030-5616170. Dauer: 45 Minuten
Foto: Teatro Baraonda
Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A 13057 Berlin

Der Postbote hat heute ein riesiges Paket zu liefern, und er kann es nicht glauben, denn eine Nr. 0 in der Schlossstraße hat es doch noch nie gegeben. Aber da steht ein kleines, scheinbar unbewohntes, verfallenes Häuschen und die Tür steht offen! Was sind das für seltsame Geräusche, die jetzt aus dem Paket kommen? Die Neugierde ist nicht auszuhalten. Doch pass auf, es ist zu spät, denn aus dem alten Überseekoffer spukt es aus allen Ecken. Und schon ist die gespenstische Welt nicht mehr aufzuhalten. Doch was macht ein Gespenst in einem Koffer? Hat es kein Schloss mehr oder befindet es sich auf einer Weltreise? Und was erzählt es noch für Geschichten!
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Kultur im digitalen Zeitalter - Vortragsreihe

Do 29.10., 18.00 Uhr
1. Thema - Digitalisierung: Grundlagen, Medien-Entwicklung, Gesellschaft. Vortrag und Gespräch mit Daniel Hermsdorf; Literatur: Olaf Breidbach, Mercedes Bunz, Christoph Kucklick, Thomas Ramge, Felix Stalder.
Eintritt frei. Bitte halten Sie während des Vortrags die Corona-Hygieneregeln ein (Maskenpflicht, Abstand 1,5 m, Händedesinfektion). Wir danken für Ihr Verständnis! Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten unter der Tel.-Nr. 030 516 56 004.
Foto: G. Zaucker
GISELA Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12 10317 Berlin 030 / 51656005

Eine der mächtigsten Entwicklungen der letzten 20 Jahre ist in technischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht die Digitalisierung. In diesem ersten Vortrag der kleinen Reihe geht es um Grundbegriffe hierfür. Mit Argumenten aus Büchern von Olaf Breidbach, Mercedes Bunz, Christoph Kucklick, Thomas Ramge und Felix Stalder gehen wir auf strukturelle Bedingungen von Kultur und Medien in der digitalen Sphäre ein, befragen sie auf ihre Neuartigkeit hin und stellen sie in einen Kontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung und ihrer Perspektiven.
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URSULA FESCA – Lebensweg und Wirken einer Keramikerin

Do 29.10., 19.00 Uhr
Buchautorin und Kunsthistorikerin Dr. Karla Bilang stellt Leben und Werk dieser ungewöhnlichen Künstlerin und Handwerkerin vor.
7 € / 6 €
Foto: privat
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

Die Keramikerin Ursula Fesca (1900-1975) ist als leitende Designerin in den Steingutfabriken Velten-Vordamm, Elsterwerda und Wächtersbach beschäftigt gewesen und hat als junge Frau eine Tätigkeit ausgeübt, die damals noch ausschließlich eine Männerdomäne war. Durch Theodor Bogler und Margarete Heymann-Loebenstein lernte sie die funktionale Bauhausästhetik kennen und entwickelte in den 1920er Jahren einen eigenständigen Keramikstil, der das Gesicht der modernen Serienproduktion wesentlich mitbestimmt hat. Sie experimentierte mit stereometrischen Formen, konstruktivistischen Dekors, Matt- und Spritzglasuren und hat neben der seriellen Produktion eine Fülle individueller, abstrakt-malerischer Zierkeramiken entworfen. Das Buch ist die erste Publikation über Ursula Fesca und eine Wiederentdeckung, die durch den persönlichen Nachlass der Künstlerin und die Unterstützung engagierter Sammler möglich geworden ist.
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100 Jahre Berlin - Vom Kaiser bis zur Kanzlerin

Do 29.10., 19.00 Uhr
Spiegel-TV Doku zu 100 Jahre Groß-Berlin, Moderation Dominique Fritzsche
Eintritt frei
Foto: Dominique Fritzsche
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76

Diese Spiegel-TV Doku wird gezeigt im Rahmen des 100 Jahre Groß-Berlin Projektes vom Kulturring. Sie führt durch 100 Jahre Stadtgeschichte: Hauptstadt des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, von Nazi-Diktatur und SED-Staat, und nun seit 30 Jahren Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Die glamourösen 20er Jahre haben Berlin ebenso geprägt wie der Größenwahn des Dritten Reiches, der verheerende Bombenkrieg und die 40 Jahre als geteilte "Frontstadt" der damals mächtigsten Militärblöcke der Welt. Der Niedergang des Kommunismus und der Fall der Mauer haben die Chance eröffnet, dass die Stadt wieder das wird, was sie ihrem Selbstverständnis nach zu sein beansprucht: eine Hauptstadt vom Range anderer Metropolen wie New York, Paris oder London.
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Halloween für die ganze Familie

Sa 31.10., 16.00 Uhr
Spiel, Spaß und Schabernack mit dem Ensemble T&T (Theater und Tanz). Eine Veranstaltung in russischer Sprache.
Eintritt 6, erm. 4 Euro Kartenreservierungen: 93 66 10 78
Foto: Natalija Sudnikovic
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78

Unter dem Motto "Happy Halloween" können Kinder und ihre Eltern spielen, tanzen, sich schminken lassen, toben und basteln. Außerdem werden die schönsten Kostüme prämiert. Alle Kinder sind herzlich eingeladen zum Mitmachen und Zuschauen. Kommt, seht, wundert und freut Euch!
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Linedance-Party Nr. 20

Sa 31.10., 17.00 Uhr
mit DJ Sonny
Eintritt 4 €
Foto: privat
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

Sicher können wir wieder musikalische Überraschungen von DJ Sonny erwarten, insbesondere bei der runden Zwanzig! Das Team der Kulturküche kümmert sich wie immer gern um das leibliche Wohl aller Gäste mit Hausmacherkost.
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Konzert im Club: Berliner Komponisten

Di 03.11., 19.00 Uhr
mit Andrea Chudak (Sopran) und Barbara Kler (Klavier), mit Werken von Armin Thalheim (*1944), Gerhard Scherer (*1961), Max Doehlemann (*1970), Bo Wiget (*1971) und Hannes Zerbe (*1941).
Eintritt 7,00, erm. 6,00 €.
Foto: promo
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534

Was verbindet heutige Berliner Komponisten miteinander? Ganz sicher, dass sie höchst unterschiedlich sind. Sopranistin Andrea Chudak hat fünf Liederzyklen lebender Berliner Komponisten ausgesucht - jeder ist auf seine eigene Weise individuell und "besonders". Gemeinsam mit Klavierbegleiterin Barbara Kler entstand diese ungewöhnliche Momentaufnahme zeitgenössischer Berliner Liedkomposition in lebendigem Austausch mit den Komponisten. Deren Jahrgänge reichen von 1941 bis 1971, die musikalischen Stilistiken umfassen eine weite Spanne von eher experimenteller Haltung hin bis zu klar tonalen Fakturen. Jeder scheint auf seine Weise musikalische Sonderwege zu beschreiten, fern von Konventionen. Für Andrea Chudak spielte bei der Auswahl auch der sängerische Aspekt eine Rolle – die ausgewählten Werke sind bei aller Verschiedenheit auf die Erfordernisse der menschlichen Stimme zugeschnitten und haben sie auch deswegen als Interpretin herausgefordert. Andrea Chudak (Sopran) studierte in Berlin und Karlsruhe und ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Opernengagements führten sie nach Karlsruhe, Kaiserslautern, Stuttgart, an die Staatsoper Berlin und an das Theater an der Wien. Barbara Kler (Klavier) studierte an der Universität Mozarteum Salzburg Orchesterdirigieren, Chordirigieren, Klavier und Aufführungspraxis der zeitgenössischen Musik. Sie war stellvertretende Chordirektorin und Solo-Korrepetitorin am Deutschen Nationaltheater Weimar und an der Komischen Oper Berlin. Seit 2009 ist sie die Assistentin des Chordirektors bei den Bayreuther Festspielen.
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Lesung mit Heike Avsar: Der tiefe Fall des Herrn P. oder die Würde des Menschen

Do 05.11., 19.00 Uhr
Die Autorin stellt ihr Buch vor, mit anschließendem Gespräch.
Eintritt frei
©: Geest-Verlag
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76

Herr P., einst erfolgreicher Geschäftsmann, verliert durch einen Schicksalsschlag Familie und Lebensinhalt. Von Schuldgefühlen gequält und obdachlos, lebt er von nun an als Einzelgänger am Rande der Gesellschaft. Von der Sinnlosigkeit des Daseins überzeugt, hält er wegen seines treuen Hundes am Leben fest – für ihn nimmt er den täglichen Kampf ums schwierige Überleben, die überwiegende Verachtung und das Wegschauen einer Überflussgesellschaft in der Großstadt, in Kauf. Als er eines Tages im angrenzenden Café einer Notunterkunft auf andere Obdachlose, einen wohnungslosen Professor für Philosophie und die als Aushilfskraft arbeitende, warmherzige Conny trifft, muss auch Herr P. erkennen, dass jede/r von ihnen sein/ihr Schicksal hat, mit dem er/sie sich unterschiedlich auseinandersetzt. Ein gesellschaftskritischer Roman, der einfühlsam das Leben in Obdachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung beschreibt.
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Hälfte des Lebens

Do 05.11., 19.00 Uhr
Filmvortrag mit der Filmwissenschaftlerin Irina Vogt: DDR-Spielfilm über das Leben des deutschen Dichters Friedrich Hölderlin aus dem Jahr 1985, mit Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann u.a. - Regie: Herrmann Zschoche
Eintritt 6 €, erm. 5 €. Wir bitten um Anmeldung.
Foto: Ernst Hirsch, CC BY-SA 3.0
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

Der verfilmte Stoff umfasst zehn entscheidende Lebensjahre des Dichters, die mit seiner Liebe zu der verheirateten Susette Gontard beginnen und mit der am 11. September 1806 erfolgten Einweisung des 36-jährigen in eine Tübinger Nervenklinik enden, von wo er am 3. Mai 1807 als "unheilbar" entlassen wurde. 36 weitere Jahre sollte Hölderlin also noch mit mehr oder weniger psychischen Beeinträchtigungen verleben – eben die „Hälfte seines Lebens“. Gleichzeitig ist „Hälfte des Lebens“ der Titel eines der berühmtesten Gedichte Hölderlins. Der nach dem Filmszenario von Christa Kozik gedrehte Film hatte seine Uraufführung am 18. April 1985 im Berliner Kino International. Am 16. Juli 1987 wurde er erstmals in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel Hälfte des Lebens – Hölderlin gezeigt.
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1989 Mauerfall Berlin - Zufall oder Planung?

Fr 06.11., 17.00 Uhr
Der Autor Michael Wolski stellt sein Buch vor und stellt sich nach der Präsentation den Fragen der Gäste.
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Foto: Verleger
MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG, Maxie-Wander-Straße 56/58 12619 Berlin

Warum fiel die Mauer?....Dieses Buch bietet eine neue Lesart der Maueröffnung vom 9. November 1989. Anhand von Indizien und dokumentierter Fakten wird die trickreiche Umsetzung des Moskauer Drehbuchs zum Mauerfall durch DDR-Funktionäre und Offiziere – unter Regie des KGB – sichtbar gemacht. Eigene Erlebnisse des Autors ergänzen dieses Bild. Ein Rückblick auf politische Zäsuren in der UdSSR und der DDR, auf die Besatzungsmacht und ihre nachrichtendienstliche Führung hoher DDR-Funktionäre sowie zum Wirken Wladimir Semjonows in und für Deutschland zwischen 1940 und 1991 runden das Bild ab. Damit erschließen sich die politischen Hintergründe der sowjetischen Initiativen zum Mauerbau 1961 und Mauerfall 1989.... • Werden bei Öffnung russischer Archive nach 30 Jahren wichtige Materialien zu Sonderbotschafter Semjonows Zeit in Köln, Mauerfall und deutscher Einheit freigegeben?... • Wird das etwas an den Beziehungen Russlands mit dem Westen ändern?... • Werden wir zukünftig anlässlich des Mauerfalls der Russen und ihrer DDR-Agenten gedenken?... • Wie werden Historiker zukünftig den Beitrag der Bürgerrechtler bewerten?...Der Autor erlebte Mauerfall und deutsche Einheit 1989/90 als Vertreter und Repräsentanz-Leiter eines US-Konzerns in Ostberlin mit. Zum Ende der DDR nach Moskau versetzt, wurde er 1991 Zeuge des Kollateralschadens des Mauerfalls – dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion. (Pressetext)
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Kunst-Exkursionen — Lichtenberger Kunstorte und Künstler*innen kennenlernen

Di 10.11., 12.30 Uhr
Mit Heinz-Hermann Jurczek unterwegs zu Künstler*innen der Studios ID in Hohenschönhausen: Atelierbesuche bei Silvia Sarsano, Pablo Griss, Teresa Casanueva und Sara Ferrer.
Teilnahme frei, Treffpunkt: La Picá de Deli Mel, Freienwalder Str. 14 a, max. Teilnehmerzahl 6 Personen, Anmeldungen erbeten unter Tel.: 030. 516 56 004.
Foto: Studios ID
GISELA Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12 10317 Berlin 030 / 51656005

Lichtenberg ist ein bedeutender Kunststandort. Das GISELA-Team bietet Atelier- und Galerierundgänge in Lichtenberger Ateliers an, wobei Hohenschönhausener Kunst-Orte besondere Berücksichtigung finden. Beim Besuch in den ID Studios lernen die Gäste internationale Künstler*innen kennen und erfahren etwas zu den Bedingungen künstlerischen Schaffens. Silvia Sarsano, Pablo Griss, Teresa Casanueva und Sara Ferrer öffnen ihre Ateliers und zeigen einige ihrer Arbeiten.
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6. ImproTheater im Club: Das Theater ohne Probe

Di 10.11., 19.00 Uhr
Lesung trifft Impro: Wortgewandt im Wortgewand, mit Dirk Lausch & Thomas Jäkel.
Eintritt 7,00, erm. 6,00 €.
Foto: promo
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534

Bei dieser Show sind Sie wieder gefragt! Ob Klassiker, Kurzgeschichte, Schlagertext, Werbeanzeige, Oster- oder Liebesgedicht, SMS, Einkaufszettel, Behördenbrief, Speisekarte und und und: Stimmspieler und Schausprecher Dirk Lausch liest mit seiner markanten Stimme ganz spontan alles, was Sie ihm vorlegen (je absurder, desto besser ...). Improschauspieler und Regisseur Thomas Jäkel macht sich dann mit Ihrer Hilfe seinen ganz eigenen Reim auf das Gehörte, dichtet um, dichtet selbst, spinnt weiter, führt Sie auf unerwartete Pfade. Das Duo spielt sich wortgewandt die Bälle zu und nimmt Sie mit auf einen zwerchfellentspannenden Spaziergang durch den Letterwald mit erfrischendem Bad im Wörtersee ... Freuen Sie sich auf erlesenste Impro und die spontanste Lesung, die Sie je erlebt haben.
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31. Berliner Märchentage: Ali Baba und die vierzig Räuber

Mi 11.11., 09.30 Uhr
Marionettentheater Kaleidoskop, Spiel: Vera Pachale, Angelica Bennert.
Eintritt 3,50 €. Wir bitten um Anmeldung!
Foto: Marionettentheater Kaleidoskop
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

Gespielt wird mit 50cm großen Bunraku-Figuren. Die Kinder werden in den Orient versetzt. Aber die Geschichte vom armen Ali Baba und seinem reichen Bruder Kasim könnte überall spielen. Ali Baba kommt hinter das Geheimnis der 40 Räuber und bringt sich damit in Gefahr. Als sein Bruder Kasim davon erfährt, kommt ihm seine Habgier teuer zu stehen. Aber die kluge Sklavin Mardschana, die den Sohn Ali Babas liebt, hat einen tollen Einfall, und mit Hilfe der Kinder werden die Räuber vertrieben.
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Vortragsreihe mit Dr. Daniel Hermsdorf: Kultur im digitalen Zeitalter

Do 12.11., 18.00 Uhr
2. Vortrag: Kulturtheorie und künstlerische Strategien für digitale Medien. Literatur: Martin Burckhardt, Victoria Vesna et al., Holger Volland.
Eintritt frei, bitte halten Sie während des Vortrags die Corona-Hygieneregeln ein (Maskenpflicht, Abstand 1,5 m).
Foto: privat
GISELA Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12 10317 Berlin 030 / 51656005

Der zweite Vortrag der Reihe führt uns etwas spezieller hin zu Fragen, was Digitalisierung für das Denken bedeutet und wie dieser Zusammenhang über technische Umgebungen vermittelt ist. Vor dem Hintergrund der Bücher von Martin Burckhardt, Victoria Vesna und Holger Volland geht es ebenso um theoretische Grundlegungen wie Einsichten in die aktuelle Kunstwelt, in der Computer und das Internet eine immer größere Rolle spielen.
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Musiknachmittag mit der Alex-Band

Fr 13.11., 14.00 Uhr
Geselliges Beisammensein bei Musik zum Zuhören und Genießen.
Eintritt 6 €, auf Wunsch Kaffee-/Teegedeck 2,50 €, bitte anmelden: Tel. 93 66 10 78.
Foto: Alex-Band.de
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78

Die Alex-Band – dieser Name steht für große Vielseitigkeit und jahrelange, auch internationale Erfahrung. Neben Auftritten in Deutschland spielte das Familien-Quartett auch in Schweden, Norwegen, Finnland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein und zeigte damit seine ganze Professionalität. Vier einzigartige Stimmen begleiten Sie durch alle Richtungen der Tanz- und Unterhaltungsmusik der 1960er bis 1990er Jahre, wobei die zwei Trompeten (Vater und Sohn) für ungewöhnlichen Musikglanz sorgen.
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Three Women and The Blues - Drei Power-Frauen feiern den Blues!

Fr 13.11., 19.00 Uhr
Konzert mit Nina T. Davis / piano, Kat Baloun / vocal+bluesharp, Aine Fujioka / drums
Eintritt 8,00 €, erm. 7,00 €
Foto: Brigitte Silna
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

Die Berlinerin Nina, oftmals als Solo-Pianistin oder mit der „EB Davis Superband“ auf Tour, hat sich mit Haut und Haar dem Blues verschrieben. - Die Amerikanerin Kat hat sich mittlerweile in Deutschland zu einer anerkannten Größe im internationalen Blues-Business entwickelt. Mit einzigartiger Bühnenpräsenz, kraftvollem Gesang und humorvollem Charme bringt sie eigene Titel und beliebte Blues-Klassiker zu Gehör. - Die Japanerin Aine brilliert am Schlagzeug nach intensiven Erfahrungen in Boston und New York nun seit 2015 auch in Berlin. Es erwartet Sie ein wahres Feuerwerk!!!
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Rezitatoren-Wettbewerb

Di 17.11., 09.00 Uhr
Traditioneller Rezitatoren-Wettbewerb zwischen Kindern aus den Grundschulen aus Marzahn-Nordwest, Sprachfest im Rahmen der 31. Berliner Märchentage.
Eintritt frei
Foto: BTT MA
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78

Eigentlich findet in jedem Jahr im September in Berlin die „Woche der Sprache und des Lesens“ statt, mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche für das Lesen und Schreiben zu begeistern. Es werden verschiedene Aktionen, wie Lesungen, Workshops, Sprachspiele, an den unterschiedlichsten Orten - Bibliotheken, Theater, Cafés, öffentlichen Plätzen - durchgeführt. Das Tschechow-Theater veranstaltet den traditionellen Rezitatoren-Wettbewerb der Grundschulen im Stadtteil Marzahn-Nordwest wieder im Rahmen der Berliner Märchentage. Das Team freut sich auf interessierte Schüler, die gern ein Gedicht oder eine Geschichte vortragen oder vorlesen möchten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, und die Gewinner bekommen einen kleinen Preis.
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DIE-PERSCH-RADIO-SHOW

Di 17.11., 19.00 Uhr
mit dem Moderatorenduo Steffen Thiemann, Alleinunterhalter, und Leo Solter, Klangkünstler.
Eintritt 7,00, erm. 6,00 €.
Foto: Isabel Oestreich
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534

Als der Dichter Rolf Persch 2015 starb, widerfuhr ihm ein Moment medialer Öffentlichkeit wie zu Lebzeiten nicht in 3 Jahrzehnten, als wäre ein Meteorit vom Dichterhimmel gefallen. Wie üblich, erlosch das Interesse, kaum dass der Stern verglüht war, am nächsten Tag. Ein Kritiker wunderte sich beim Frühstück noch, nie von dem Toten jemals gehört noch eine Zeile gelesen zu haben und bedauerte diesen Umstand angesichts der Texte, die der Dichter hinterlassen hatte und der Kunde, die die wenigen die ihn lebend kannten, von dessen Person berichten ließen. Die Mythenbildung hatte begonnen. Rolf Persch war ein Solitär. Ein Maschinearbeiter, ein einsam klappernder Dichter, dem keine Bühne zu schade war, um sie nicht für sich und seine Kunst einzunehmen. Für den Literaturbetrieb blieb er ein streunender Kater, einer der bei aller Eleganz seiner Erscheinung, finanziell auf den Hund gekommen, sich seine eigenen Wege zur Existenzsicherung zu organisieren wusste, fernab von literarischen Zirkeln und subventionierten Gruppenprozessen. Mit der Persch-Radio-Show werden die alten Hits neu vertont zu Gehör gebracht, Zeitgenossen befragt und Experten zur Relevanz seines schmalen, überschaubaren, aber höchst eigenwilligen Werks kritisch gelöchert. Die Persch-Radio-Show ist live auf Sendung und bietet alles was Radio kann, mit Staumeldungen, Wetterbericht, Wasserstand und Hörerquiz und darüber hinaus auch, was Radio nicht kann: Gesicht zeigen. Das Publikum nicht nur am Ohr, sondern vor der Brust. Das Moderatorenduo, der Alleinunterhalter Steffen Thiemann und der Klangkünstler Leo Solter tun dies in nun schon bewährter Weise mit der vierten gemeinsamen Arbeit. Trüffelsucher des guten Geschmacks.
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Galeriefrühstück: Malerinnen der Berliner Secession

Mi 18.11., 10.00 Uhr
Erster Teil eines Bildervortrags mit Rotraut Simons.
Eintritt 7,50 € inkl.Frühstück (Anmeldung erbeten, Tel. 5532276)
Abb.: Clara Siewert (1862-1945)
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76

Dass die berühmte Grafikerin Käthe Kollwitz Mitglied der Vereinigung „Berliner Secession“ war, in der sich um 1900 Künstler zusammenfanden, die Wege aus dem überlebten akademischen Kunstbetrieb der Kaiserzeit suchten, ist bekannt. Was bisher oft übersehen wurde, ist, dass weitere Frauen unter diesen „Malerrebellinnen“ waren: Dora Hitz, die schon dem Vorläufer der Secession, der „Gruppe der XI“ angehörte; Sabine Lepsius, begehrte Porträtmalerin; Maria Slavona, die in Paris nicht nur impressionistische Bilder malte, sondern auch versuchte, ein Bohème-Leben jenseits der bürgerlichen Konventionen zu führen; Charlotte Berend-Corinth, die nicht Modell für ihren Ehemann, den Maler Lovis Corinth stand, sondern auch selbst ein vielseitiges Werk schuf, und andere. Lange hat die Kunstgeschichtsschreibung diese Pionierinnen der Moderne ignoriert, erst in den letzten Jahrzehnten brachten Forschungsprojekte ihr Schaffen wieder in Erinnerung. Es ist eine lohnende Entdeckung.
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König Drosselbart

Mi 18.11., 16.00 Uhr
Mitspieltheater für Kinder ab 7 Jahre. Eine Veranstaltung im Rahmen der 31. Berliner Märchentage.
Eintritt 4 €
Foto: moviepilot.de
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78

Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermütig, sodass ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem andern ab, und trieb noch dazu Spott mit ihnen. Einmal ließ der König ein großes Fest ausrichten und lud dazu die heiratslustigen Männer aus Nah und Fern ein. Sie wurden alle in eine Reihe nach Rang und Stand geordnet; erst kamen die Könige, dann die Herzöge, die Fürsten, Grafen und Freiherrn, zuletzt die Edelleute. Nun wurde die Königstochter durch die Reihen geführt, aber an jedem hatte sie etwas auszusetzen. Der eine war ihr zu dick, "das Weinfass!", sprach sie. Der andere zu lang, "lang und schwank hat keinen Gang". Der dritte zu kurz, "kurz und dick hat kein Geschick". Der vierte zu blass, "der bleiche Tod!", der fünfte zu rot, "der, Zinshahn!", der sechste war nicht gerade genug, "grünes Holz, hinterm Ofen getrocknet!" Und so hatte sie an einem jeden etwas auszusetzen, besonders aber machte sie sich über einen guten König lustig, der ganz oben stand, und dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. "Ei," rief sie und lachte, "der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel"; und seit der Zeit bekam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah dass seine Tochter nichts tat als über die Leute zu spotten und alle Freier, die da versammelt waren, verschmähte, ward er zornig und schwur, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Türe käme. Wer nun wissen möchte, wie das Märchen weitergeht, der ist herzlich in unser kleines Theater eingeladen.
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Kabarett am Abend: Die Sardinenpredigt oder Willi & Lisbeth häkeln Witze

Do 19.11., 19.30 Uhr
Gerd Normann ist wieder zu Gast mit seinem neuen Programm.
Eintritt 7,00 €, erm. 6,00 €.
Foto: privat
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91

In seinem neuen Programm spielt der Kabarettist Gerd Normann gezielt mit den Urängsten seines Publikums. Es ist nicht die Angst vor der Klimakatastrophe oder der besten Freundin der Ehefrau, sondern die Angst, plötzlich kein Geld mehr zu haben. Pleite, verspekuliert, Diebstahl, Scheidung, Durst – es gibt viele Gründe, plötzlich ohne Geld aufzuwachen. Gerd Normann lässt Willi & Lisbeth, die Protagonisten seines erfolgreichen Ehekabaretts, in eine finanzielle Krise schliddern, aus der sie sich mit viel Humor und Einfallsreichtum versuchen zu befreien. Um ihr Rentenloch zu stopfen, entwickeln sie das Projekt Atombusenfreundin Marianne. Das heißt, sie beschließen, im Kleinkunst- bzw. Humorbereich, was durchaus zwei verschiedene Paar Schuhe sein können, tätig zu werden und nennen ihre Kabarettgruppe nach Lisbeths bester Freundin Marianne. Sie versuchen sich in den unterschiedlichsten Genres – von Stand-up, politischem Kabarett, Reimdichtung, bis zum Gesang und müssen dann feststellen, dass der Witz doch häufig vom Betrachter abhängt. Gerd Normann wirft einen herrlich selbstironischen Blick auf den deutschen Humorbetrieb. "Die Sardinenpredigt oder Willi & Lisbeth häkeln Witze!" bietet in Szenen, Reimen und Liedern beste Unterhaltung und exquisiten Spaß.
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Film im Club: Deutschstunde, D 2019

Di 24.11., 19.00 Uhr
Filmwissenschaftlerin Irina Vogt präsentiert die neue Verfilmung des bekannten gleichnamigen Romans von Siegfried Lenz. Regie: Christian Schwochow.
Eintritt 5,00, erm. 4,00 €.
Foto: Lothar Schaack, Bundesarchiv, B 145 Bild-F030757-0015, CC BY-SA 3.0 DE
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534

Das ist die Geschichte des Jungen Siggi Jepsen, der in den letzten Kriegsjahren zwischen seinem (Polizisten-)Vater und dem expressionistischen Maler Nansen steht. Der Sohn erhält vom Vater den Auftrag, seinen Patenonkel, den Maler, wegen der Einstufung seiner Bilder als „entartete Kunst“ auszuspionieren… Doch wo endet Pflichterfüllung und wann beginnt Schuld? Der Film erhielt den Bayrischen Filmpreis für die Beste Kamera und Nominierungen des Deutschen Filmpreises für die Beste Kamera und Beste Filmmusik. Er ist ein bildgewaltig erzähltes Lehrstück deutscher Geschichte um Pflichterfüllung und individuelle Verantwortung.