1932 schuf Renée Sintenis (1888-1965) ihren voranschreitenden jungen Bären mit erhobener Tatze, der so wirkt, als mache er gerade die ersten  Gehversuche, im Kleinformat. Im Magazin Vanity Fair steht 1929 über die Sintenis, sie sei: "the most interesting of women sculptors." Im gleichen Jahr schreibt der Schriftsteller René Crevel, Sintenis sei an der Seine und am Hudson genauso hochgeschätzt wie an der Spree und am Rhein. 1931 ist sie die zweite Frau, die nach Käthe Kollwitz von der Berliner Akademie der Künste in die Sektion der Bildenden Künste aufgenommen wird. 1933 wird sie von dort aufgefordert, wieder auszutreten. Als "Vierteljüdin" erlebt sie, die mit ihrem Mann Emil Rudolf Weiß in Deutschland geblieben war, mehrfache Festnahmen und Verhöre. In jener Zeit verliert sie durch Emigration und Verfolgung etliche ihrer Freunde. 1948 erhält die Sintenis  den Kunstpreis der Stadt Berlin. Zeit ihres Lebens hegt sie eine Abneigung gegen die Monumentalplastik. Die Künstlerin bevorzugt das kleine Format. Ihre Motive findet sie  in der Tierwelt, der Mythologie und dem Sport, und sie fertigt Porträts an, u.a. von Ernst Toller und von André Gide. 1965 stirbt sie in ihrer Schöneberger Wohnung in der Innsbrucker Straße. Wolfgang Borchert hat die unnahbare androgyne Schöne in einer Ode verewigt: "[…] Wenn du jetzt lachen würdest, so würde es dunkel tönend verhauchen  - wie unendliche Nächte/Aber du lachst nicht/Du träumst noch …" Silke Kettelhake, die als Publizistin vornehmlich über “widerspenstige Frauen” (S.K.) schreibt, hat 2023 eine Romanbiographie zu Renée Sintenis veröffentlicht. Die Persönlichkeit dieser Bildhauerin gewinnt durch die lebensvolle romanhafte Ausgestaltung in ihrer Besonderheit Kontur: Wir "sehen" sie in ihrer Zeit auf eine Weise, wie es rein dokumentarische Texte mit einer nüchternen Faktendarlegung wohl kaum zu leisten vermögen. So können wir vielleicht sogar ihr Lachen hören, das "dunkel tönend" verhaucht, wie Wolfgang Borchert es in seiner Ode an diese selbstbewusste und doch scheue Frau zu hören begehrt. 

Frau Kettelhake, Sie haben vor gut einem Jahrzehnt eine großangelegte, 500 Seiten starke Roman-Biographie über Renée-Sintenis und ihren Kreis, zu dem insbesondere ihr Mann, der Maler und Typograph Emil Rudolf Weiß, ihr Galerist Alfred Flechtheim, der Künstler Joachim Ringelnatz und dessen Frau, genannt "Muschelkalk", und der Feuilletonist Hans Siemsen gehörten, geschrieben. 2023 haben Sie erneut einen Band zu Renée Sintenis nachgelegt – diesmal weitaus kürzer, aber nicht minder spannend. Worin sehen Sie die Vorzüge einer Gattungsmischung wie im Fall einer Roman-Biographie?
S.K.: „Was ist eigentlich Geschichte?“, fragte Sebastian Haffener, Jurist mit jüdischen Wurzeln, in einem Vortrag im Norddeutschen Rundfunk 1972. Seine Antwort: „Nicht alles, was je geschehen ist, wird Geschichte, sondern nur das, was Geschichtsschreiber irgendwo und irgendwann einmal der Erzählung für wert erachtet haben. Erst Geschichtsschreibung schafft Geschichte. Geschichte – um es ganz scharf zu sagen – ist keine Realität, sie ist ein Zweig der Literatur."
Bloß nicht langweilen, weder die geschätzte Leserschaft noch mich. Ich will anrühren, denn ohne Emotionen keine Reaktion, ich begreife Geschichte als erzählte Literatur, in diesem Fall mit einem sehr hohen Anspruch an den Wahrheitsgehalt, um dem Leben und Fühlen der genannten Protagonist:innen gerecht zu werden. Hierzu habe ich insbesondere in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek, im Kolbe-Museum, im Zentrum für Berlin Studien, im Archiv der Neuen Nationalgalerie, im Literaturarchiv Marbach und im Bundesarchiv recherchiert. 

"Geschichte als Zweig der Literatur…": Es scheint zuzutreffen, dass jedes Erinnern ein Auswählen ist, wie es Günter Grass einmal äußerte. Welche biographischen Elemente im Leben der Sintenis eignen sich besonders für eine fiktionale Ausgestaltung?
S.K.: Die Sintenis: Zeit ihres Lebens fertigte sie wie zur Selbstvergewisserung Porträtstudien ihrer selbst an. Durch die Jahre hinweg, angefangen mit einem 3,3 cm kleinen Selbstporträt 1916, gefolgt von einem 7,3 cm kleinen, bis zu dem durch die Kriegserlebnisse zerfurchten Maske von 1944. Auffallend ist, dass sie nie den Dialog mit den Betrachtenden sucht, immer bleibt sie für sich. Als ich mit den Recherchen im Kolbe-Museum begann, in der holzvertäfelten Küche Kolbes, die Mitarbeiter:innen raschelten mit dem Butterbrotpapier, da hatte ich den Eindruck: Sie will nicht. Sie will nicht gefunden werden, sie will nicht wiederentdeckt werden. So viele Journalist:innen haben sich über die Jahre schon die Zähne an ihr ausgebissen. Doch ich nahm die Herausforderung an, jetzt erst recht; ich stellte sie in den Vordergrund, doch ihre Wegbegleiter:innen, ihr Kreis, löst für mich die Faszination. So bekommen Sie eben eine Mehrfachbiographie fürs kleine Geld.
Ihre Pensionswirtin auf Sylt, Klara Tiedemann, führte ein offenes Haus, die Pension Kliffende, und es hieß, sag‘ mir lieber, wer von der Berliner Society dort nicht zu finden ist im Sommer. Tiedemann beschrieb die Sintenis als sehr bescheiden. Wenn die anderen sich anschickten, den Abend zu feiern, zog sie sich zurück, mit einem Pfefferminztee und einem englischen Kreuzworträtsel. Sie war zwar eine sehr glamouröse Erscheinung, die Indianerschöne für Joachim Ringelnatz, mit einer Pfauenfeder im kurzen Haar, ihre über 1,80 m verlängernd, doch war ihr Galerist Alfred Flechtheim sicherlich gravierend an ihrer Inszenierung, etwa in seinem Leib- und Magenblatt „Querschnitt“, dem Magazin der aktuellen Ewigkeitswerte, beteiligt, ob hoch zu Ross, in ihrem Studebaker „Nurmi“, benannt nach dem finnischen Olympiasieger, der zwischen 1920 und 1928 acht Goldmedaillen erlief – sie war die Paradekünstlerin der Galerie Flechtheim, seit ihrer ersten Ausstellung 1920 in Düsseldorf, zusammen mit Otto von Waetjen und Paul Goesch.

Bei einer Gattungsmischung: Geraten Biographie und Fiktion im Schreibprozess schon mal in Kollision? Gab es auch Klippen beim Schreiben der Romanbiographie?
S.K.: Nun, gefühlt sitzen die Figuren mir teils auf der Bettkante, das macht die Zeitreise. Lassen Sie sich die Menukarte zum 50. Geburtstag von Alfred Flechtheim am 1. April 1928 im Grand Restaurant des Hotel Kaiserhofs in Berlin, in der Wilhelmstraße, auf der Zunge zergehen: Tomatensuppe Renoir, Haffzander à la Paul Klee, Kalbsrücken à la Renée Sintenis, Eisbombe Pinthus, begleitet von Rheinweinen. Ganz klar, das szenische Schreiben verlangt manchmal auch wörtliche Rede. Damit habe ich mich schwergetan.

 Die "Roaring Twenties" üben ja nach wie vor eine große Anziehungskraft aus. Beschreibt das eher die Sehnsüchte der Folgegenerationen als die Wirklichkeit jener Zeit oder wie "Golden" waren diese Jahre in Berlin wirklich, wenn man das Jahrzehnt näher in Augenschein nimmt? 
S.K.: Das Berlin anfangs der Goldenen Zwanziger: Straßenschlachten, Kanonenschüsse, rechtsradikale Putschveruche, Arbeitslosigkeit und Hunger begleiten den Taumel in die 20er-Jahre, den Ersten Weltkrieg noch im Nacken. Leichtfertig gibt sich Berlin der Bereitschaft zum Rausch hin. Das Geschäft mit den Shows und Revues erlebt innerhalb kürzester Zeit einen Boom. Wer sagt, er könne keinen Charleston tanzen, blamiert sich bis auf die Knochen. Die Revuegirls trällern nach Schlagerkomponist Rudolf Nelsons: "Berliner Pflaster /du bist gefährlich, aber schön/Hier heißt es siejen oder unterjehn." 

Geboren war die Sintenis ja 1888 im ländlichen Glatz, aufgewachsen ist sie in Neuruppin, auf dem Land, vor allem mit Pferden. Die Familie zog 1905 in die Reichshauptstadt um. Wie ging es danach in Berlin weiter für die junge Frau, die eigentlich Renate Alice hieß? 
S.K.: Ihren Durchbruch hatte sie 1915, mit 27 Jahren, reichlich spät. Rainer Maria Rilke setzte sich für sie ein, er brachte den höchst vermögenden Bankier Eduard von der Heydt zu ihr, der auch gleich ihre Selbstporträts kaufte. Dazu habe ich noch einiges mehr im Buch geschrieben. 

Sie schreiben, in Bezug auf Joachim Ringelnatz, den Matrosen, Kabarettisten, Dichter und Maler, er sei nach Berlin gekommen, um den "letzten Muff" der Lichtjahre entfernt liegenden Provinz loszuwerden. Muff, den gab es in Berlin damals gewiss nicht. Wenn wir uns in die Zeit zurückversetzen und den Berlinerinnen und Berlinern der 20er Jahre leibhaftig gegenüberstehen, was sehen wir an zeittypischen Eigenheiten in der äußeren Erscheinung?  Wie schauten die Leute damals aus, wenn sie hip sein wollten?
S.K.: Der Herr trägt ein lippenschmal rasiertes Menjoubärtchen, für die Damen wird der Jumper 1922 ein absolutes Must-Have, auch zum abendlichen Ausgehen trägt sie ihn, dann in Silber oder Gold. Man treibt Sport, das Ideal jener Zeit ist die Garconne. Ein Mädchen, das ausssieht wie ein Mann, der aussieht wie ein Mädchen, also wie Renée Sintenis.  Ein Gesellschaftsblatt nennt die Schauspielerin Tilla Durieux und Renée Sintenis „Mittelpunkt des ultramodernen Künstlerlebens“ und es erscheint in der deutschen Ausgabe der Vogue vom April 1928 ein die Sintenis lobpreisender Artikel von Hans Siemsen. Sie war eine der meistfotografierten Frauen der Weimarer Republik, machte Werbung für wertige Armbanduhren und Zigaretten.

Fotos von damals zeigen die Ikone mal in maßgeschneiderten Herrenanzügen,  mal hoch zu Ross oder am Lenkrad ihres Rennwagens. Es gibt eine Stelle in Ihrem Buch, da beschreiben Sie die über 1, 80 m große Frau, die ein Begriff im mondänen Berlin war und die den Berliner Chic verkörperte…
S.K.: … schlank, sportlich, auf dem strengen Bubikopf einen Männerhut. Ihre Schüchternheit bemäntelt sie mit Arroganz, und alles beschaut sie als eine unerreichbare Göttin, die herabgestiegen ist.

Renée Sintenis pflegte ja –  wie wir bei Ihnen lesen können –  den Umgang mit namhaften Persönlichkeiten der Kunstszene. Gerne hätte man bei diesen Vernissagen, Gedichtlesungen und Musikabenden und bei den Treffen auf Sylt hautnah dabei sein mögen…
S.K.: Die Freunde und Bekanntschaften der Sintenis: Max Liebermann war ein langjähriger Förderer, ebenso ihr Mann Emil Rudolf Weiß. Zum engen Freundeskreis gehörte auch Rainer Maria Rilke. Er ist ein wichtiger Vermittler und Verkäufer ihrer Kunst, an den Wuppertaler Bankier und Millionär von der Heydt. Es gab Musikabende bei Oskar Loerke mit Carl von Ossietzky und Erich Mühsam. Sie pflegte auch Kontakte zu Gottfried Benn, zu Ernst Barlach, zu Ernst Toller, den sie portraitierte. Asta Nielsen gehörte ebenfalls zu ihren Bekannten. Auf Sylt traf man sich: Thomas und Heinrich Mann, Emil Nolde, Kurt Tucholsky, Ernst Rowohlt, Peter Suhrkamp und Siegfried Jacobsohn. 

Die androgyne Schöne, die u.a. Georg Kolbe Modell stand, gab nur ihren engen Freunden mehr über sich preis.  Ihren Vertrauten Joachim Ringelnatz nannte sie kurz „Ringel“, er sie –wir hatten das vorhin schon kurz –„meine Indianerschöne“. „Der kleine Kauz und die Riesin“, so beschreiben Sie die beiden äußerlich sehr ungleichen Menschen an einer Stelle ihres Buches. Und doch verband die beiden eine lebenslange Freundschaft…
S.K.: Die Sintenis hat Ringelnatz an ihren Galeristen Alfred Flechtheim gebracht und ermöglichte dem immer klammen Dichter, Schriftsteller und Bänkelsänger ein zweites Standbein als Maler. Zusammen mit berühmten Malern wie George Grosz und Otto Dix stellt Ringelnatz seine Bilder in den renommiertesten Galerien aus und hat Erfolg, selbst in der Akademie der Künste stellt er aus, seine Werke werden wie die der Sintenis im Rahmen der furchtbaren Säuberungen der Hetzjagden und Diffamierungen während der Aktionen „Entartete Kunst“ aus den Museen und Galerien konfisziert.

Sintenis' Briefe an ihre Bekannte Anita Warnecke in jener niederdrückenden Zeit schwanken zwischen Depression und Zynismus …
S.K.: In der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek liegen diese erschütternden Briefe, die einem Kriegstagebuch gleichkommen; teils sehr pragmatisch, aufs Überleben bedacht.

Die „Vierteljüdin“ Renée Sintenis und ihr Mann Emil Rudolf Weiß verließen Deutschland unterm Hakenkreuz nicht. Wie ging es dem Paar in der Zeit der gespenstischen Fackelzüge und der braunen Terrorherrschaft?
S.K.: Sie erhielt die Aufforderung zum Austritt aus der Akademie der Künste. Etliche ihrer Plastiken wurden von der Gestapo beschlagnahmt und sind nie wieder aufgetaucht. Gegen ihren Galeristen, den Juden Alfred Flechtheim, ihren Freund und Förderer, wurde eine Rufmordkampagne inszeniert. Emil Rudolf Weiß schimpfte wütend öffentlich in der Hochschule über das „Päderastensystem“, er wurde fristlos entlassen, verlor seine Pensionsansprüche als Hochschullehrer. Mit dem erzwungenen Exil ihres Galeristen Alfred Flechtheim war ihr wichtiger Mentor verloren. Doch Karl Buchholz, einer der vier von den Nazis mit dem Verkauf der so genannten „entarteten Kunst„ beauftragten Kunsthändler wurde ihr zum Mittler, er eröffnete Galerien im faschistischen Spanien, in Portugal, immer waren ihre Werke bei den Eröffnungen vertreten. Mehr im Buch über Raubkunst, Provenienzen und dem Krimi um die „entartete Kunst“.

Ist den Berlinale-Besuchern von heute klar, dass es Renée Sintenis war, die den Bären kreierte?
S.K.: Ihr hochbetagter Neffe und ich erreichten, leider nicht bei Kosslick, aber bei der jetzigen Berlinale-Leitung, dass im Programmheft auf Deutsch und auf Englisch die Bedeutung des Bären, der ja in alle Welt seit Jahrzehnten geht, erklärt wird […]

Gab es Reaktionen aus dem Publikum bei Lesungen aus "Renée Sintenis: Berlin, Bohème und Ringelnatz", die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?
S.K.: Sie bleibt meist nicht aus, die Frage nach dem Lenchen, das sie seit 1920 begleitet, das auf dem ikonographischen Foto nach dem Reitausritt in voller Reitausrüstung mit der Sintenis auf dem Ku’damm zu sehen ist, das in den Kriegsjahren Tisch und Bett mit ihr teilte und bis zu ihrem Ende bei ihr blieb: War sie nun lesbisch? Während heutzutage viele Menschen sich mehr oder minder krampfhaft um ihre geschlechtliche Identität bemühen und diese vielerorts diskutieren – das hatte die Sintenis nicht nötig.

Wollen Sie bei künftigen Buchvorhaben weiter die Genremischung pflegen oder in welche Richtung soll's gehen? 
S.K.: Ja, ich denke, ich bleibe dem Genre, oder den mutigen, unentdeckten Frauen treu.

Das Interview führte Martina Pfeiffer

 

Die Journalistin und Autorin Silke Kettelhake veröffentlichte 2008 „Erzähl allen, allen von mir! Das schöne kurze Leben der Libertas Schulze-Boysen 1913-1942." 2010 folgte „Renée Sintenis – Berlin, Bohème und Ringelnatz“. 2014 erschien „Sonja – negativ-dekadent, eine rebellische Jugend in der DDR“. 2023 publizierte der Verlag ebersbach & simon eine Neuauflage ihrer Romanbiografie zu Renée Sintenis.

Für den Dokumentarfilm „Die guten Feinde“ von Christian Weisenborn stellte sie 2016 ihre Expertise zur „Roten Kapelle“ zur Verfügung, zudem war sie als treibende Interview-Partnerin zu sehen. 2017 arbeitete Silke Kettelhake für den RBB an der Serie „Geheimnisvolle Orte – Schloss Liebenberg“, hier wuchs Libertas Schulze-Boysen auf, und führte als Interviewpartnerin durch das Feature.

Silke Kettelhake war langjährige Redakteurin im Bereich Film für die Bundeszentrale für politische Bildung und am Aufbau der Marke fluter.de beteiligt; als freie Journalistin schreibt sie für zahlreiche Zeitungen und Magazine.

Sie studierte Publizistik sowie Film- und Fernsehwissenschaften an der FU Berlin und arbeitete als Cutterin für die Werbung, für Musikclips, für Doku-Filme, u.a. für die Jüdischen Kulturtage Berlin.