Bildungstage

Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung


Di, 16. Juli 2024, 10.30 Uhr
Schloss Britz
Mit Führung
Das prächtige Gutshaus im Bezirk Neukölln wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und war als Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. 1920 wurde das Gut und Dorf Britz nach Berlin eingemeindet. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Herrenhaus über vier Jahrzehnte hinweg als Kinderheim. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Bezirk Neukölln restaurierte das Schloss und die dazugehörige Parkanlage von 1985 bis 1988. Zu dem Gesamtensemble von Herrenhaus, Gutsgebäuden, Dorfkirche und Dorfteich zählt auch der hervorragend gepflegte Schlossgarten. Der Gutshof wurde 2008 bis 2012 für eine vielfältige kulturelle Nutzung neu erschlossen. Die Kulturstiftung Schloss Britz veranstaltet im ehemaligen Kuhstall bei brillianter Akustik nicht nur Konzerte und Theateraufführungen. Außerdem werden auf dem Gelände Nutztiere gehalten, vor allem vom Aussterben bedrohte Haustierrassen. Die kombinierte Führung über 90 Minuten gibt Einblicke in die Wohnkultur der Gründerzeit, zur Geschichte des Gutshofes und zum Schloss-Park.
Mit Christiane Eiserbeck, Antje Mann
Ort: Schloss Britz, Alt - Britz 73, 12359 Berlin
Treffpunkt: 10:30 Uhr vor dem Eingang
Fahrverbindung: U7 Parchimer Allee, M44 Britzer Damm/Tempelhofer Weg, M46 Fulhamer Allee,
Bus 181 Britzer Damm/Mohriner Allee
Anmeldung: bis 08.07.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Do, 08. August 2024, 10 bis 14.30 Uhr
Freiwilligentag
An diesem Tag treffen sich Freiwillige aus Berlin und Brandenburg. Es gibt Raum für Fragen, Reflexion des Freiwilligendienstes und Erfahrungsaustausch. Es besteht Teilnahmepflicht (Nur wenn Sie noch nicht teilgenommen haben!).
Mit Antje Mann und Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg

 


Fr, 23. August 2024, 11 Uhr
Spaziergang durch den Charlottenburger Kiez um den Klausenerplatz
Charlottenburger Kieze sind unglaublich vielfältig. Von bürgerlichen Prunkvierteln und gemütlichen Parkanlagen bis zu kulinarischen Hauptstraßen und ehemaligen Rotlichtvierteln hat der Bezirk im Westen so einige spannende Ecken zu bieten. Der Spaziergang führt von der kleinen Schloss-Siedlung mit Stadtrecht zum heutigen Charlottenburger Kiez, das Quartier um den Klausenerplatz. Wohnen, Arbeiten und Einkaufen an einem Ort zu vereinen, ist dort gut gelungen. Die Kiezstruktur mit schön restaurierten Läden, Restaurants, kleinen Cafés, einem Ziegenhof für Kinder und dem Wochenmarkt verleiht dem Ort seinen Charme.
Mit Mit Rolf Schindelhauer, Christiane Eiserbeck
Ort: Schloss Charlottenburg
Treffpunkt: 10.45 Uhr, Schloss-Hof, Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin
Fahrverbindung: S41/S42 Station Westend, U2 U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz , Busse 109 und M45 bis Haltestelle Luisenplatz/Schloss Charlottenburg, Linien 309 und M45 Haltestelle Schloss Charlottenburg
Anmeldung: bis 15.08.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Mo, 02. September 2024, 10.30 Uhr
Deutscher Bundestag
Geführter Rundgang durch den Deutschen Bundestag
An besonders exponierten Standorten im Reichstagsgebäude erfahren Sie interessante Details über die Geschichte dieses Bauwerks und die Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland von seinen Anfängen bis heute. Anschließend ist grundsätzlich – abhängig von der aktuellen Arbeitssituation des Parlamentes oder von der Wetter- oder Sicherheitslage – ein individueller Kuppelbesuch möglich. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.
Mit Mit Christiane Eiserbeck
Ort: Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 10557 Berlin
Treffpunkt: 09.30 Uhr vor dem Reichstagsgebäude (Deutscher Bundestag)
Fahrverbindung: U5 – Deutscher Bundestag

 


Di, 17. September 2024, 11 Uhr
Stasi-Unterlagen-ARchiv
Führung durch die Ausstellung "Einblick in das Geheime"
40 Jahre lang sicherte die Stasi die Herrschaft der Staatspartei SED. Im "Kampf gegen den Feind" breitete sich das Ministerium für Staatssicherheit immer weiter aus - in Lichtenberg und in der gesamten DDR. Mutige Bürgerinnen und Bürger retteten hier 1990 nicht nur die Akten der Geheimpolizei vor der Vernichtung, sondern machten Mielkes Zentrale wieder zu einem öffentlichen Ort. Heute befindet sich hier das Stasi-Unterlagen-Archiv und informiert über das Wirken der Stasi und ihre Akten. "Ein Monument der Überwachung". Im Stasi-Unterlagen-Archiv lagern 111 Kilometer Akten, in denen oft persönliche Daten über Menschen gespeichert sind - gesammelt vom Staat. Die Ausstellung "Einblick ins Geheime" macht die Bedeutung dieses Archivs verständlich. Im Anschluss an die Führung haben Sie die Möglichkeit, eine Aktenbeispielsammlung zu besichtigen. Sie besteht aus Reproduktionen von Originalunterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Neben Sachakten und Personalakten von MfS-Mitarbeitern befinden sich hier auch Akten von Betroffenen. Diese haben der Veröffentlichung ihrer Unterlagen zugestimmt und ermöglichen einen "Blick ins Geheime". Quelle=Stasi-Unterlagen-Archiv
Mit Mit Antje Mann und Christiane Eiserbeck
Ort: Stasi-Unterlagen-Archiv, Normannenstraße 21 a, 10365 Berlin
Treffpunkt: Vor dem Haus 7
Fahrverbindung: U5 bis Magdalenenstraße, Bus 240 bis Schottstraße
Anmeldung: bis 10.09.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Do, 26. September 2024, 10 bis 14.30 Uhr
Start in den Bundesfreiwilligendienst - Einführungsveranstaltung
Verpflichtend für alle neuen Freiwilligen mit Einstieg in den BFD. Andere Freiwillige aus Berlin und Brandenburg treffen, Informationen zum BFD und zum Kulturring erhalten, erste Erfahrungen austauschen!
Mit Armin Hottmann, Antje Mann, Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg
Anmeldung: bis 12.09.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Fr, 11. Oktober 2024, 11 Uhr
DDR Museum in der Kulturbrauerei
Führung durch die Dauerausstellung "Alltag in der DDR"
Die Deutsche Demokratische Republik hört am 3. Oktober 1990 um 0 Uhr auf zu existieren. Sie war weder demokratisch, noch war sie eine Republik. Sie war eine Diktatur, in der es keine freien Wahlen, keine Gewaltenteilung und keine Reisefreiheit gibt. Millionen Deutsche leben 40 Jahre lang in der DDR – aber wie? Wie funktioniert dieser Staat, in dem ein Brötchen 40 Jahre lang 5 Pfennig kostet, Bananen aber Mangelware sind? Der den höchsten Fernsehturm in Deutschland baut, aber nicht genug Wohnungen für alle? Der die schönsten Märchenfilme dreht, aber kritische Künstler ausbürgert? Die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Sie zeigt, wie das SED-Regime den Alltag prägt, wie die Menschen mit Mangel und Grenzen umgehen und wo sie Freiräume finden. In den einzelnen Themen-Räumen dieser Ausstellung werden Original-Objekte gezeigt, die sich in alltägliche Szenen einfügen. Sie können in einer Gaststätte, in einem Wohnzimmer oder an einer Werkbank Platz nehmen und erfahren dort mehr über Freizeit und Improvisation, den Wohnungsbau oder das Arbeitsleben in der DDR. Alltagsgegenstände werden in unserer Ausstellung durch historische Dokumente, Zeitzeugen-Berichte und zeitgenössisches Filmmaterial ergänzt, um den DDR-Alltag aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.
Mit Mit Christiane Eiserbeck
Ort: Museum in der Kulturbrauerei
Treffpunkt: 10.30 Uhr vor dem Eingang des Museums, Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Fahrverbindung: U2 bis Eberwalder Straße oder mit der Tram M10
Anmeldung: bis 04.10.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Do, 17. Oktober 2024, 10 bis 14.30 Uhr
Freiwilligentag
An diesem Tag treffen sich Freiwillige aus Berlin und Brandenburg. Es gibt Raum für Fragen, Reflexion des Freiwilligendienstes und Erfahrungsaustausch. Es besteht Teilnahmepflicht (Nur wenn Sie noch nicht teilgenommen haben!).
Mit Antje Mann und Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg Ernststr. 14/16 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg
Anmeldung: bis 10.10.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Fr, 25. Oktober 2024, 12.30 Uhr
Berliner Unterwelten
Eine Führung durch das unterirdische Berlin
Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Darüber hinaus vermittelt die Tour Wissenswertes über den zivilen Untergrund in Berlin. Was war die Rohrpost; was haben Brauereien mit dem Untergrund zu tun und wie entwickelten sich die Berliner U-Bahn-Linie 8 und Kanalisation? Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Quelle: Berliner Unterwelten Voraussetzung für die Teilnahme ist festes, geschlossenes Schuhwerk. Außerdem wird warme Kleidung empfohlen.
Mit Mit Antje Mann, Christiane Eiserbeck
Ort: Berliner Unterwelten e. V., Brunnenstraße 105, 13355 Berlin
Treffpunkt: 12.00 Uhr Südlicher Ausgang des U-Bhf. Gesundbrunnen (Ausg. zur Brunnenstraße), Brunnenstraße 105, 13355 Berlin
Fahrverbindung: U8, S41, S42, S1, S2, S25, S26, Bus 247 (alle bis U+S-Bhf Gesundbrunnen)
Anmeldung: bis 18.10.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Mi, 06. November 2024, 11 Uhr
Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland
Eine Führung durch die Dauerausstellung
In der Ausstellung wechseln sich historische Erzählungen mit Einblicken in jüdische Kultur und Religion ab: Was ist im Judentum heilig? Was passiert am Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum? Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Wir erhalten spannende Einblicke in die jüdische Kultur, Tradition und Religion
Mit Mit Antje Mann
Ort: Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Treffpunkt: 10.40 Uhr vor dem Jüdischen Museum
Fahrverbindung: Bus M29 bis Lindenstraße/Ecke Oranienstraße, Bus 248 bis Jüdisches Museum, Bus M41 bis Zossener Brücke
Anmeldung: bis 31.10.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Do, 28. November 2024, 10 bis 14 Uhr
Start in den Bundesfreiwilligendienst - Einführungsveranstaltung
Verpflichtend für alle neuen Freiwilligen mit Einstieg in den BFD. Andere Freiwillige aus Berlin und Brandenburg treffen, Informationen zum BFD und zum Kulturring erhalten, erste Erfahrungen austauschen!
Mit Armin Hottmann, Antje Mann, Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg
Anmeldung: bis 21.11.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Do, 05. Dezember 2024, 10 bis 14.30 Uhr
Freiwilligentag
An diesem Tag treffen sich Freiwillige aus Berlin und Brandenburg. Es gibt Raum für Fragen, Reflexion des Freiwilligendienstes und Erfahrungsaustausch. Es besteht Teilnahmepflicht (Nur wenn Sie noch nicht teilgenommen haben!).
Mit Antje Mann und Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg
Anmeldung: bis 28.11.2024, bfd@kulturring.berlin

 


Mo, 09. Dezember 2024, 11 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Führung durch die Deutsche Oper
In Berlin-Charlottenburg wurde am 24. September 1961 das 1912 eröffnete und im Krieg zerstörte Opernhaus als Deutsche Oper Berlin wiedereröffnet. Es ist seither Berlins größtes sowie Deutschlands zweitgrößtes Musiktheater - und eines der modernsten in Europa. Das geradlinig-elegante Gebäude des Architekten Fritz Bornemann bietet 1.859 Plätze und garantiert optimale Sichtverhältnisse sowie beste Akustik. Die Führung führt durch den Besucherbereich, den Zuschauersaal und über die Bühnen sowie durch die Probenräume und das Bühnenbildmagazin der Oper.
Mit Mit Antje Mann und Christiane Eiserbeck
Ort: Deutsche Oper Berlin
Treffpunkt: 10:30 Uhr am Eingang der Deutschen Oper, Kassenhalle, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Fahrverbindung: U2 bis Station „Deutsche Oper“, U7 bis Station „Bismarckstraße“ sowie Haltestellen der Buslinien 101 und 109
Anmeldung: bis 06.12.2024, bfd@kulturring.berlin