Bildungstage
Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung
Fr, 12. Dezember 2025, 09 bis 13.30 Uhr
Besuch der DEFA-Stiftung & Trickfilmstudio
Ein Blick hinter die Kulissen und Techniken ausprobieren (Achtung: Der Termin ist vom 5.12. auf den 12.12. verschoben worden!)
Am Franz-Mehring-Platz 1 entstand Katrin Rothes Kinofilm „Johnny & Me“ mit aufwendig animierten Collagen in Stop-Motion-Technik. Willkommen zur Trickfilmwerkstatt. Hier kann man Sachen anschauen und selbst mitmachen – Greenscreen ausprobieren, Feuerflackern animieren, Rückwärtsaufnahmen testen – mit eigenen Vorlagen oder Materialien aus dem Filmfundus. Anschließend besuchen wir die DEFA-Stiftung im selben Haus, die historische DDR-Filme archiviert, digitalisiert und jüngst eine Filmplattform gestartet hat. Vier Stunden voller Praxis, Filmgeschichte und spannender Einblicke. Die Teilnehmenden erleben die Verbindung von Filmgeschichte und Praxis hautnah: Sie entdecken, wie klassische Trickfilmtechniken funktionieren, probieren diese selbst aus und erhalten zugleich exklusive Einblicke in die Archiv- und Digitalisierungsarbeit der DEFA-Stiftung. Katrin Rothe ist Filmregisseurin und Autorin, die sich vor allem mit dokumentarischen und künstlerischen Formaten einen Namen gemacht hat. Bekannt wurde sie durch ihre innovativen Dokumentarfilme, in denen sie häufig Animation mit klassischem Dokumentarfilm verbindet, um komplexe historische und gesellschaftliche Themen anschaulich und emotional erfahrbar zu machen. Ihre Arbeiten wurden international ausgezeichnet und auf zahlreichen Festivals gezeigt.
Mit Katrin Rothe
Ort: DEFA Stiftung & Trickfilmstudio
Treffpunkt: 08.45 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Fahrverbindung: Ostbahnhof - S3, S5, S7, S9
Ausgebucht, keine Anmeldungen mehr möglich.
Di, 13. Januar 2026, 12.45 Uhr
KOMISCHE OPER / Führung "Bühnenbild-Special"
Führung „Bühnenbild-Special“ zur Produktion von „JEWGENI ONEGIN“
JEWGENI ONEGIN - von der Tragik des verpassten Augenblicks (von Pjotr Tschaikowski) «« In überwältigenden und detailreichen Naturbildern inszeniert Barrie Kosky Tschaikowskis melancholisches Seelendrama über die Hoffnungen, Sehnsüchte und dasScheitern von vier jungen Menschen, die am Ende erkennen müssen: Zum Fassen nahe war das Glück ! »» ACHTUNG: Die START-UHRZEIT hat sich etwas NACH HINTEN VERSCHOBEN !!
Mit Armin Emrich
Ort: KOMISCHE OPER BERLIN (im SCHILLERTHEATER !!)
Treffpunkt: Bismarckstraße 110, 10625 Berlin
(SCHILLERTHEATER am ERNST-REUTER-PL. /
CHARLOTTENBURG / CITY-WEST !!)
Fahrverbindung: U-Bahnhof ERNST-REUTER-PLATZ
Anmeldung: bis 08.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Do, 15. Januar 2026, 10 bis 14.30 Uhr
Freiwilligentag
Austauschtreffen
An diesem Tag treffen sich Freiwillige aus Berlin und Brandenburg. Es gibt Raum für Fragen, Reflexion des Freiwilligendienstes und Erfahrungsaustausch. Es besteht Teilnahmepflicht (Nur wenn Sie noch nicht teilgenommen haben!).
Mit Armin Emrich
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg
Treffpunkt: Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bahn Baumschulenweg
Anmeldung: bis 06.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Fr, 23. Januar 2026, 09 bis 13.30 Uhr
Linux - Das kostenlose Betriebssytem
Anwenderschulung
- Bezug - wo bekommt man Linux her? Welche Linux-Variante ist für Umsteiger zu empfehlen? Herstellung eines Installationsmediums (USB_Stick unter Windows) - Grundlegende Verfahrensweise für das Installieren von Linux-Software (Paketmanagement) bei der Verwendung von Live-Systemen und lauffähigen USB-Stick-Installationen - Installation eines Linux-Systems, auch neben „winzigweichen Fenstern“ mit besonderem Blick auf EFI-Systeme (GPT) - Arbeiten mit Linux (welche Programme für welche Zwecke), Updates und Systemsicherheitszyklen, Windows-Software unter Linux, Systemaufbau (der Linux-Verzeichnisbaum mit Erklärungen), Druckerinstallation unter Linux - grundlegende Konfigurationsmöglichkeiten (System und Benutzeroberfläche) - wenn noch Zeit Sonderfall Raspberry Pi (4/400) Die gelieferten Schulungsunterlagen beinhalten: USB-Stick-Formatierung mit grafischer Darstellung, aketmanagementbefehle, Festplattenformatierung eines EFI-Systems mit Windowspartition mit grafischer Darstellung, Druckerinstallation unter Linux, der Linux-Verzeichnisbaum, Gegenüberstellung Linux- / Windowsprogramme, Sonderfall Raspberry Pi, Konfigurationmöglichkeiten eines Linuxsystems
Mit Sven Kruschke, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg
Treffpunkt: Ernststr. 14/116, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bhf. Baumschulenweg
Anmeldung: bis 16.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Do, 29. Januar 2026, 10 bis 14.30 Uhr
Start in den Bundesfreiwilligendienst
Einführungsveranstaltung
Verpflichtend für alle neuen Freiwilligen mit Einstieg in den BFD. Andere Freiwillige aus Berlin und Brandenburg treffen, Informationen zum BFD und zum Kulturring erhalten, erste Erfahrungen austauschen!
Mit Armin Hottmann, Armin Emrich, Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg
Treffpunkt: Ernststraße 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bahnhof Baumschulenweg
Anmeldung: bis 19.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Do, 29. Januar 2026, 11.15 Uhr
MINSK-Kunsthaus POTSDAM (Kooperation mit der LKJ BRANDENBURG !)
Ausstellung "WOHNKOMPLEX - Kunst und Leben im PLATTENBAU"
DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam zeigt die Ausstellung "Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau". Gast-Kurator Kito Nedo widmet sich in der Gruppenausstellung der Frage, wie die ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen in der Kunst verhandelt werden. Präsentiert werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme, die seit den 1970er-Jahren entstanden sind. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten, die den Plattenbau unterschiedlich betrachten und einordnen – als Ort des Wohnens, als Symbol sozialer Utopien und als Projektionsfläche gesellschaftlicher Veränderungen. Dabei steht der Plattenbau nicht nur als architektonisches Erbe im Zentrum, sondern als kultureller Resonanzraum, der Fragen nach Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Erinnerung aufwirft.
Mit Paul Stefanowske (LKJ BRANDENBURG)
Ort: MINSK-Kunsthaus in POTSDAM
Treffpunkt: MINSK-Kunsthaus, Max-Planck-Straße 17, 14473 POTSDAM
Fahrverbindung: 5 min. fußläufig von POTSDAM-HAUPTBAHNHOF (Berliner S-Bahn + Regionalbahnen)
Anmeldung: bis 15.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Di, 03. Februar 2026, 11 Uhr
ALTE NATIONALGALERIE: "THE SCHARF COLLECTION"
Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst. Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
Mit Armin Emrich
Ort: ALTE NATIONALGALERIE BERLIN
Treffpunkt: Bodestraße, 10718 BERLIN
Fahrverbindung: U-Bhf. MUSEUMSINSEL (U5)
S-Bhf "e FRIEDRICHSTR. oder HACKESCHER MARKT (Stadtbahn)
TRAM: "Am Kupfergraben", BUS: "Lustgarten"
Anmeldung: bis 29.01.2026, bfd@kulturring.berlin
Di, 10. Februar 2026, 11 Uhr
NEUE NATIONALGALERIE: "NETZWERKE DES SURREALISMUS"
Von Max Ernst bis Dorothea Tanning - Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch
Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ (1924) eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in die weitverzweigten Netzwerke dieser internationalen Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts. Im Fokus stehen sowohl die Biografien der Werke, als auch die Lebenswege von zentralen Künstler*innen, Händler*innen und Sammler*innen des Surrealismus. Anhand einer repräsentativen Auswahl von Gemälden und Skulpturen von Künstler*innen wie Leonora Carrington, Salvador Dalí, Max Ernst, Leonor Fini, René Magritte, Joan Miró oder Dorothea Tanning zeigt die Ausstellung die Ergebnisse des gemeinsam mit dem Land Berlin realisierten, mehrjährigen Forschungsprojekts zu den Provenienzen der Kunstwerke aus der Sammlung von Ulla und Heiner Pietzsch. Die Ausstellung macht nicht nur die vielfältigen Wege sichtbar, die die Kunstwerke des Surrealismus vor allem in den 1930er- und 1940er-Jahren genommen haben, sondern verdeutlicht auch, wie sowohl die historischen Zeitumstände, als auch persönliche Beziehungen und Netzwerke zur Verbreitung der internationalen Bewegung beitrugen.
Mit Armin Emrich
Ort: NEUE NATIONALGALERIE BERLIN
Treffpunkt: Potsdamer Straße 50, 10785 BERLIN
Fahrverbindung: U- und S-Bhf. POTSDAMER PLATZ
BUS: " Potsdamer Brücke", "Kulturforum"
Anmeldung: bis 05.02.2026, bfd@kulturring.berlin
Do, 12. März 2026, 10 bis 14.30 Uhr
Freiwilligentag
Austauschtreffen
An diesem Tag treffen sich Freiwillige aus Berlin und Brandenburg. Es gibt Raum für Fragen, Reflexion des Freiwilligendienstes und Erfahrungsaustausch. Es besteht Teilnahmepflicht (Nur wenn Sie noch nicht teilgenommen haben!).
Mit Armin Emrich
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg
Treffpunkt: Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bahnhof Baumschulenweg
Anmeldung: bis 03.03.2026, bfd@kulturring.berlin
Do, 26. März 2026, 10 bis 14.30 Uhr
Start in den Bundesfreiwilligendienst
Einführungsveranstaltung
Verpflichtend für alle neuen Freiwilligen mit Einstieg in den BFD. Andere Freiwillige aus Berlin und Brandenburg treffen, Informationen zum BFD und zum Kulturring erhalten, erste Erfahrungen austauschen!
Mit Armin Hottmann, Armin Emrich, Christiane Eiserbeck
Ort: Kulturhaus Baumschulenweg
Treffpunkt: Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Fahrverbindung: S-Bahnhof Baumschulenweg
Anmeldung: bis 16.03.2026, bfd@kulturring.berlin
Di, 19. Mai 2026, 11 Uhr
Victoriastadt – rund 150 Jahre Wohnen und Arbeiten zwischen den Gleisen
Geführter Stadtspaziergang mit Britta Plachetta
Im Jahre 1871 kauften die Gebrüder Lehmann, Rummelsburger Woll- und Plüschwarenfabrikanten, 22,3 Hektar Land zwischen den Bahnlinien. Ziel war gemeinsam mit dem Fabrikanten Albert Protzen die „Colonie Victoria“ zu gründen und eine Wohnsiedlung für die Arbeiter der umliegenden Fabriken zu bauen. Seitdem sind mehr als 150 turbulente Jahre vergangen. Was ist aus den ursprünglichen Plänen geworden und was ist das Besondere dieses Kiezes? Wir suchen die Spuren der Betonhäuser in der Gründerzeit und von berühmten Bewohnern im Kiez, erfahren etwas über Schrotkugeln, Eisenbahnbremsen, Gänsen, Ferkeln, Hartungschen Säulen usw. usf. Warum beginnt die Pfarrstraße mit der Nr. 87? Lassen Sie sich überraschen über die von den Bomben des 2. Weltkriegs weitgehend verschonte und in seltener Komplexität erhaltene Architektur der Gründerzeit, u.a. 42 Baudenkmale in nur 3 Straßen!
Mit Armin Emrich
Ort: 10317 Berlin-Lichtenberg, Türrschmidtstr./Stadthausstr.
Treffpunkt: Denkmal an der Kreuzung Türrschmidtstr./Stadthausstr., vor dem Museum Lichtenberg
Fahrverbindung: S-Bahnhof Nöldnerplatz, Ausgang Richtung Kaskel-/Türrschmidtstr.
Anmeldung: bis 08.05.2026, bfd@kulturring.berlin
