Axel Barners Erzählungen vom Losziehen in die Fremde lassen sich als Angebot lesen. Als   Einladung, für Erfahrungsräume jenseits der Alltagsroutine aufnahmefähig zu bleiben oder zu werden. Aufbruchserprobt, wie er ist, zieht es ihn immer wieder in die Ferne, um die weißen Flächen auf der Landkarte des Selbst auszufüllen. In der Podcastlesung bringt Barner das Gedicht "Temeswar, Blicke" zu Gehör, die "Anekdote über den Einfluss indischer Filmmusik beim Haareschneiden", die Kurzprosatexte "Ankunft in Addis Abeba", "Rückkehr nach fünfundvierzig Jahren" sowie Auszüge aus dem im Sommer 2021 erschienenen Band Äthiopisches Album. Eine Reiseerzählung.

Das Federvieh mit Namen Luise taugt zu weitaus mehr als bloß zum Festtagsbraten. Charakterstark und wehrhaft erobert es sich seinen Platz in den Herzen. Dass auch Sie sich im Anschluss an Stephan Hähnels Vortrag in Luises Fangemeinde einreihen – gut möglich …!

Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig, als Kosmopolit dem Ideal einer völkerübergreifenden Humanität verpflichtet, wäre am 28.11.2021 hundertvierzig Jahre alt geworden. Der Autor von Sternstunden der Menschheit verfasst 1931 den Essay "Das Buch als Eingang zur Welt". Darin macht er anschaulich, wie die Befähigung, die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrzunehmen, bei ihm durch das Lesen hervor- und vorangebracht wurde. Und im gleichen Atemzug formuliert er eine hinreißende Liebeserklärung an das literarische Wort als "zweites Weltall […], das um uns leuchtend kreist."

Mehr von und mit Stephan Hähnel.

Georg Bothe ist Druckgrafik-Künstler und -Kursleiter sowie zweiter Vorsitzender des Graphik-Collegiums. An seinem Wirkungsort, im Lichtenberger Studio Bildende Kunst, gibt er Auskunft.

“Warum Druckgrafik?” Das ist eine der ersten Fragen an Georg Bothe. Was treibt heute noch jemanden dazu an, sich regelmäßig die Hände in der Druckwerkstatt schmutzig zu machen? Er erklärt begeistert, dass es ...  weiterlesen

Paul Klee ist ein bedeutender Vertreter der Klassischen Moderne. Als Energiequell hat der Maler, Zeichner und Grafiker das Poetische für sich entdeckt. Zudem ist dieser hochbegabte Violinist der Klangkunst sein Leben lang treu geblieben. Der Geist der Musik hat Klees bildnerisches Schaffen mehr als bloß angeregt, er hat es durchdrungen. Paul Klee erweist sich wahrlich als Wanderer zwischen den Welten der Künste.

Welttag des Dackels

Zum Welttag des Dackels am 21. Juni ist ein Video-Podcast entstanden, dass vom SGE-Team im Studio Bildende Kunst Lichtenberg konzipiert und von Mitarbeiter*innen (über Smartphone) in verschiedenen Sprachen gelesen wurde.

 

 

Die drei Fragen

Ein Podcast des Kulturrings anlässlich des Welttages des Buchs am 23. April lädt alle Freunde guter Literatur nicht nur an diesem Tag zum Hörgenuss ein.
Erzähler Frank-Alexander Kunz bringt uns „Die drei Fragen“ von Leo Tolstoi nahe. Der russische Schriftsteller stellte sie sich 1903, doch der rechte Augenblick, sie zu stellen, ist zu jeder Zeit gegeben. Aber hören Sie selbst warum: