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Ingo Knechtel:

Spaß oder Ernst,

was verbirgt sich zum Beispiel hinter dieser oder jener Kunst, worauf zielt sie ab? Solche Fragen werden immer wieder gestellt, ganz im Ernst. Und noch viel häufiger will der Fragesteller auch eine Bewertung damit verbinden. Den Spaß nehmen wir bitte nicht so ernst, der Alltag ist ernst genug. Lasst uns wenigstens sonst ein wenig Spaß haben. Das Wort Spaßgesellschaft hat sich die Feuilletons…
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Philipp Maurer:

Wiener Blut

Anmerkungen zu Wiener Kunst in BerlinSelbstverständlich ist „Wiener Blut“ eine Mischung aus verschiedenen Teilen, so wie die namensgebende Operette von Johann Strauß Sohn, die eigentlich eine Kompilation aus zahlreichen älteren Musikstücken Strauß’ ist, zusammengestellt vom Theaterprofi Adolf Müller jun. Was allerdings zusammengefügt wurde, stammt aus einheitlichen Grundgedanken: dem flotten…
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Urszula Usakowska-Wolff:

Sebastian Bieniek: „Die Traurigkeit der Elefanten“

Sebastian Bieniek ist ein Meister der Täuschung und des subversiven Humors. Er stellt unsere Sehgewohnheiten infrage, indem er die Wirklichkeit defragmentiert, das Bekannte verfremdet und es in einem neuen, überraschenden Kontext zeigt. Auch in Fotografien aus den Serien »Coupleations«, »Interventions«, »Undivided Divided« und »Bodyscapes«, die zum ersten Mal in einer Galerie präsentiert werden,…
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Walter Fauck:

Zur Entstehungsgeschichte der sogenannten „Baugesellschaft Eigenhaus“

In den Analen von Karlshorst taucht immer wieder der Name „Baugesellschaft Eigenhaus“ oder auch „Bauvereinigung Eigenhaus“ auf. Über die Jahre wechselt der Begriff, aber die handelnden Personen bleiben die gleichen. Als Beauftragter des Kaisers für die Grundstücksübertragung der Kaiserhäuser in der heutigen Lehndorfstraße schreibt schon 1895 Landrat von Waldow von der nicht rechtsfähigen…
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Nele Saß:

Wozu denn über diese Leute einen Film?

Ein Thomas-Heise-Filmabend im Studio Bildende KunstFür seinen ersten, noch an der Hochschule entstandenen Dokumentarfilm „Wozu denn über diese Leute einen Film?“, der über Ostern 1980 in Prenzlauer Berg gedreht wurde, wählte einer der profiliertesten deutschen Dokumentarfilmer, der Regisseur Thomas Heise, die zeitweisen kleinkriminellen Karrieren zweier Brüder zum Thema. Die im Stil der…
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Margot Prust:

Kunersdorfer Musenhof im Wandel der Zeiten

Eine kulturhistorische Einrichtung im ländlichen Raum des Oderbruchsen legendären Musenhof führten im 18. Jahrhundert die Frauen von Friedland, Helene Charlotte von Lestwitz (1754-1803) und Henriette von Itzernplitz (1771-1848). Neben der vorbildlichen Landwirtschaft, einem Mustergut, das Mutter und Tochter auf den Friedländischen Gütern betrieben, gründeten sie einen Musenhof nach dem Muster der…
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Potbourri:

Hoch lebe die Kunst

Endlich nimmt es Gestalt an, dieses Hornung-Projekt, wie Georg Krause das nennt. Jahre ist es her, dass die Beiden den Entschluss fassten: „Lasst uns doch endlich was zusammen machen!“ Der Grund für solche Entscheidungen ist immer gegenseitiger Respekt vor der Arbeit des Anderen. In diesem Falle ist es zudem die besondere gemeinsame Passion für Kunst und eben auch die langjährige, ungetrübte…
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Ingo Knechtel:

Förderung eingestellt – Spandauer Medienpoints in Gefahr

Am 19. April 2004 begann in Spandau mit der Eröffnung des Medienpoints in der Seegefelder Straße ein Projekt, das bislang ein gemeinschaftliches Anliegen des Kulturring in Berlin e.V. und des Jobcenters Spandau darstellte. Zum einen sollte ein Beschäftigungsangebot bereitgestellt werden, mit dem die unterschiedlichsten Menschen eine Möglichkeit erhalten, ihren Arbeitsalltag zu stabilisieren und…