Internationale und regionale Kunst unlocked

14. Lange Nacht der Bilder in Berlin-Lichtenberg am 3. September 2021

Zwei digitale Touren

Das internationale Team um die Filmemacherin Alexandra von der Heyde schafft zusätzlich zu den geführten Touren per Fahrrad und zu Fuß (siehe Kultur News Heft 07/08) die Möglichkeit, auf andere Weise als bisher Ausstellungsorte der Langen Nacht der Bilder in Lichtenberg am 3. September zu erleben. Auf zwei digitalen Touren wird durch 15 Ateliers, Galerien und Kleinode der Kunst- und Kulturszene des Bezirkes geführt. So kann man bequem von zu Hause aus dabei sein und Kunstorte in Lichtenberg im eigenen Tempo und zur selbstgewählten Zeit entdecken. Aus der Vogelperspektive beginnend, mit Drauf- und Frontansichten, sind die Gebäude zu sehen. Es folgen Innenansichten, wo Moderatoren, Organisatoren, Kuratoren und Künstler die Kunstorte sowie die ausgestellten Kunstwerke vorstellen. Die Nordtour führt durch Hohenschönhausen und porträtiert die diesjährigen Gastorte aus Marzahn-Hellersdorf. Die Südtour zeigt die Vielfalt und Dichte der Kunstszene zwischen Herzbergstraße und Karlshorst.
Abrufbar sind beide Touren in Deutsch und Englisch ab dem 3.9.2021 auf dem Youtube-Kanal des Bezirksamtes, auf Instagram, Facebook und auf www.langenachtderbilder.de.
Die digitalen Touren werden durch die Projektförderung der Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH ermöglicht.

Sieben Tipps für den Tag

Sieben spannende Kunstorte in Lichtenberg und in diesem Jahr auch im Nachbarbezirk Marzahn-Hellersdorf haben wir für Sie ausgewählt. Sie sind sowohl digital als auch live zur Langen Nacht der Bilder zu erleben.

HB55 – Räume der Kunst
Herzbergstraße 55, 10365 Berlin, Telefon 030-26 39 96 66
Die diesjährige Eröffnung der Langen Nacht der Bilder findet hier statt. Das heutige „Zentrum für künstlerische und kunstgewerbliche Werkstätten" wurde im Jahr 1909 als Margarinewerk Berolina gegründet. In den historischen Gebäuden in der Herzbergstraße 55 entwickelt sich seit einigen Jahren die Kunstfabrik HB55 mit ihren zahlreichen Werkstätten, Studios und Hallen für Kreative und Gewerbetreibende. Zahlreiche Künstler laden in ihre Räume ein, um ihre Werke zu zeigen.

studio im HOCHHAUS
Zingster Straße 25, 13051 Berlin, Telefon 030-929 38 21, www.studio-im-hochhaus.de
Der Name ist kein Zufall: Das Studio im Hochhaus hat der Bezirk im Erdgeschoss eines 20-Geschossers in der Zingster Straße 25 eingerichtet. Das Studio im Hochhaus ist eine kommunale Galerie des Bezirks Lichtenberg in Neu-Hohenschönhausen. Die aktuelle Ausstellung „aufzeichnen” zeigt an sieben künstlerischen Positionen exemplarisch die Zeichnung als zeitgenössisches künstlerisches Medium der Dokumentation. Zu sehen sind Arbeiten von Matthias Beckmann, Patrick Borchers, Bea Davies, Jorn Ebner, Juliane Laitzsch, Pia Linz und Christoph Peters.

Mies-van-der-Rohe-Haus
Oberseestraße 60, 13053 Berlin, Telefon 030-97 00 06 18, www.miesvanderrohehaus.de
Ludwig Mies van der Rohe entwirft das Landhaus Lemke 1932. Karl und Martha Lemke bewohnen es bis 1945. Im Oktober 1945 requiriert die Rote Armee das Gebäude. Ab den 1960er Jahren bis zum Fall der Berliner Mauer wird das Haus von der Staatssicherheit der DDR genutzt. 1977 wird das ehemalige Haus des Druckereibesitzers vom Magistrat von Ost-Berlin unter Denkmalschutz gestellt. Durch bürgerschaftliches Engagement während der politischen Wende in der DDR gelangt das Haus 1990 in die kommunale Trägerschaft des Bezirkes Berlin-Höhenschönhausen. Es wird öffentlich zugänglich und erhält eine zeitgemäße Nutzung. Von 2000 bis 2002 erfolgt auf der Basis von historischen Plänen eine denkmalpflegerische Grundinstandsetzung von Haus und Garten. Regelmäßige hochkarätige Ausstellungen finden seit 2006 statt. Gezeigt wird nun eine Ausstellung mit Werken von Tadaaki Kuwayama. Mies van der Rohe hat mit seinem Diktum „less is more“ (weniger ist mehr) die Kunst des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst, insbesondere den Minimalismus. Der in New York lebende japanische Künstler (*1932) – sein Werk wird international gerade wiederentdeckt – begründet einen Sonderfall im Bereich der minimalistischen Kunst. Seine Werke sollen eine intensive und subjektive Erfahrung erzeugen. Mit „no statement, just feeling“, so Kuwayama, verweigert er sich jeder theoretischen Vereinnahmung.

Projektraum Galerie NKI
Neue Kunstinitiative Marzahn-Hellersdorf, Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin, Telefon 0152-55 75 41 71, www.nki-berlin.de
Die NKI ist eine der größten Initiativen von Künstlern im Osten Berlins, die alle Künste miteinander in Kontext bringt. Seit 2018 bespielt die neue Kunst-Initiative Marzahn-Hellersdorf, die sich zu einer vielfältigen und engagierten Gruppe entwickelt hat, im Auftrag des Fachbereiches Kultur des Bezirksamts den Ort als Projektraum Galerie M mit einem Kunstprojekt in Form eines lebendigen Atelier-, Ausstellungs- und Werkraums. So entstand ein neuer Frei-Raum für Künstler, die im Bezirk leben und arbeiten. „boys – bois – beuys" ist der Titel der aktuellen Ausstellung. Es ist eine Themenausstellung zum hundertjährigen Jubiläum von Joseph Beuys. Im Besonderen wird die Bedeutung seiner sozio-kulturellen Theorien in der modernen Vielfalt unserer Gesellschaft beleuchtet. Zu sehen sind Bilder, Objekte, Installationen sowie Performances der teilnehmenden Künstler.

Fahrbereitschaft, Haubrok Foundation
Herzbergstraße 40-43, 10365 Berlin, Telefon 0172 210 95 25, https://haubrok.org/orte/#location6762
Die Fahrbereitschaft in Berlin-Lichtenberg ist ein gut erhaltener Gewerbehof mit größtenteils aus den Fünfzigerjahren stammenden Gebäuden, einer original DDR-Bar und einer Kegelbahn. Vor dem Fall der Mauer war sie der Dreh- und Angelpunkt der Abteilung Transport des Zentralkomitees der SED, von hier aus wurde der hochrangige Personenverkehr in und aus der DDR koordiniert und durchgeführt. Heute ist das Gelände ein lebendiger Kunst- und Gewerbehof. Zudem haben hier etwa 35 bildende Künstler, Tänzer und Musiker ihre Atelier- und Proberäume gefunden. In verschiedenen Ausstellungsräumen zeigt die Haubrok Foundation Arbeiten aus der eigenen Sammlung und von Künstlern vor Ort, lädt aber auch externe Künstler zu Ausstellungen ein. Zu sehen sind nun Arbeiten des schottischen Künstlers Martin Boyce der letzten 20 Jahre. Im Außengelände der Fahrbereitschaft sind weitere Werke aus der Sammlung Haubrok zu besichtigen. Die Atelierräume in der Fahrbereitschaft sind geöffnet.

Studio Bildende Kunst
John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin, Telefon 030 553 22 76, www.kulturring.berlin
Inmitten eines ausgedehnten Plattenbaugebietes im Kiez Frankfurter Allee Süd steht die Villa Skupin. Sie ist ein Klinkerbau mit Art-déco-Stuck aus den 1920er Jahren. Heutzutage ist hier das Studio Bildende Kunst untergebracht, dessen Träger der Kulturring in Berlin e. V. ist. Seit Jahren wirken hier Künstler und Künstlerinnen, die sich im Jahr 2015 im Verein Graphik-Collegium e. V. zusammengeschlossen haben. Gemeinsam sind die Vereine bemüht, den Charakter der Werkstattgalerie weiterhin mit Qualität zu erhalten, damit in regelmäßig wechselnden Ausstellungen Zeichnungen, Tiefdruckgrafiken, Lithographien und Skizzen gezeigt werden können. Zu sehen sind Druckgrafiken von Studierenden der Universität der Künste Berlin Julia Kadow, Mathias Manglus und Rebecca Zerbe. Zudem gibt es eine Mail-Art Ausstellung des Graphik-Collegiums. e. V.


Kulturhaus Karlshorst
Treskowallee 112, 10318 Berlin, Telefon 030 47 50 94 06 11, www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/freizeit/kultur/artikel.298250.php
Das Kulturhaus Karlshorst umfasst heute eine Galerie im Erdgeschoss mit Fotografie- und Grafikausstellungen sowie einen Saal mit Studiobühne und Foyer-Bar im ersten Stock. Veranstaltungen auf den Gebieten Musik, Theater, Literatur, Kabarett, Film und Kinderprogramme gehören zum Angebot, ebenso traditionelle Veranstaltungen, wie die Sessions des Jazz Treff Karlshorst. Zu sehen ist in der Galerie eine Rauminstallation von Maike Freess unter dem Titel Ball der Erben. Neue Wandbilder des international bekannten Künstlers Christian Awe für das Kulturhaus Karlshorst sind in der Dönhoffstraße neben dem Kulturhaus zu besichtigen.

Digital sonst noch zu erleben sind:
Kunsthaus 360°, Neu-Hohenschönhausen Galerie 100, Alt-Hohenschönhausen; Villa Heike, Alt-Hohenschönhausen; Maxie-Treff, Hellersdorf; Alte Gießerei, Lichtenberg; Villa Kuriosum, Lichtenberg; rk Galerie, Lichtenberg.

Alle weiteren Informationen unter www.langenachtderbilder.de

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