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Der Kindermedienpoint - Ein verlässlicher Partner | Bernhard Korte im Gespräch mit dem Team des Spandauer Quartiersmanagements im Falkenhagener Feld

Fotos: Teichmann/Petroschka

Bernhard Korte: Seit wann wirkt das Quartiersmanagement Falkenhagener Feld (QMFF) im Spandauer Westen und mit welchem Auftrag?
QM-Team: Das Quartiersmanagement wirkt im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und des Bezirksamtes Spandau und ist seit 2005 im Falkenhagener Feld in zwei Gebieten, QMFF Ost und West, präsent, in denen auch der Kindermedienpoint (KMP) aktiv ist.
B.K.: Wie lange arbeiten Sie schon mit dem Kindermedienpoint Spandau zusammen und wer sind für Sie die maßgebenden Ansprechpartner für diese Einrichtung?
QM-Team: Im Jahre 2009 trat Herr Dr. Engel an uns heran und bat, den KMP beim Aufbau eines Angebots im Falkenhagener Feld zu unterstützen. Insbesondere ging es um die Bereitstellung von Räumlichkeiten, in denen der KMP seine Angebote präsentieren konnte. Die GEWOBAG als Vermieterin konnte mit der Bereitstellung einer Wohnung mithelfen. Viele engagierte Helfer*innen haben in den vergangenen Jahren den KPM mit einem aktiven und kreativen Leben erfüllt. Namentlich fallen uns Frau Baird, Frau Hellenbrandt und Frau Petroschka als tatkräftige Macherinnen ein.
B.K.: Was sind für Sie die Themenschwerpunkte in der Zusammenarbeit mit dem Kindermedienpoint Spandau?
QM-Team: Resultierend aus unserem Handlungsfeld Bildung, Ausbildung und Jugend des Quartiersmanagements, unterstützen wir die Aktivtäten des KMP, insbesondere befürworten wir die sozialen und kreativen Freizeitaktivitäten, in denen die elektronischen Medien nicht die Hauptrolle spielen. Eine weitere Unterstützung bieten wir durch die Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln aus dem Aktionsfond (bis zu 1.500 Euro auf Antrag) für den Sachmittelbedarf des Kindermedienpoints Spandau an.
B.K.: Was waren für Sie die bisherigen gemeinsamen Höhepunkte in der Quartiersarbeit?
QM-Team: Immer dann, wenn es darum ging, im Außenbereich gemeinsame Aktivitäten (Hoffeste, Stadteilfeste, Lichterfeste) und Indoor im KieztreFF und Schwedenhaus durchzuführen, war und ist der KMP ein verlässlicher Partner.
B.K.: Was wünschen Sie sich in Zukunft für das Gesop mbH/QMFF im Zusammenhang mit dem Kulturring/Kindermedienpoint Spandau?
QM-Team: Wir wünschen uns, dass der Kindermedienpoint mit seinen Angeboten weiterhin dem Falkenhagener Feld erhalten bleibt. Den Mitarbeiter*innen wünschen wir Gesundheit und viele gute und neue Ideen für die Arbeit mit den Kindern aus dem FF.
B.K.: Ein großes und herzliches Dankeschön geht an das gesamte QM-Team für die bisherige Unterstützung sowie für die Beantwortung unserer Fragen. Wir freuen uns auf die weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit für die Bewohner insbesondere die Kinder im Falkenhagener Feld.
Das Team QMFF sind Frau Melichchowa-Hass, Frau Büttner, Frau Waleschkowski und Herr Fricke, der Geschäftsführer der Gesop GmbH.

Nicht nur von Kindern geliebt

Der Medienpoint Reinickendorf in der Provinzstraße 45/46

Lassen wir einige unserer Partner zu Wort kommen:

Die Zusammenarbeit mit dem Kulturring ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, u. a. der Vorschularbeit. Es findet zu jeder Zeit ein kooperativer Austausch statt, der den Kitaalltag unserer Kinder bereichert und sich dabei stets an den Anforderungen des Berliner Bildungsprogramms (u.a. Bereiche Kreativität und Sprache) orientiert. Die Zusammenarbeit mit dem Kulturring bedeutet für uns als Einrichtung die Vernetzung mit dem Kiez und die Öffnung nach Außen.
(Kita der Evangeliumskirchgemeinde Berlin-Reinickendorf)

In den letzten Jahren ist in unserem Kiez vieles aus Mangel an Förderung ausgefallen und die Kinder, Familien, aber auch soziale Einrichtungen wie wir bedauern dies sehr. Durch die Angebote des Kulturrings können wir unseren Kindern noch mehr anbieten und wir sehen auch den Bedarf.
(Kita Mittelbruchzeile, OUTLAW gGmbH)

Die Mitarbeiter kümmern sich immer liebevoll um die Kinder und leiten sie beim Basteln an. Danach genießen alle noch das gemeinsame Vorlesen. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass diese Gemeinnützige Einrichtung für die Kinder erhalten bleibt.
(Montessori Kinderhaus, Sommerstraße 16, Berlin-Reinickendorf)

Da in unserer Einrichtung mehr als die Hälfte der Kinder mit Migrationshintergrund sind, ist diese Einrichtung hilfreich, ihnen und ihren Eltern die deutsche Sprache zu vemitteln.
(Sylvia Voß, Facherzieherin für Integration, Kita Outlaw)

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